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Philip Scriven bei den Gackenbacher Orgelkonzerten
am 23.09.2018 um 17 Uhr in St. Bartholomäus Gackenbach

Ein englischer Organist der Spitzenklasse auf einer historischen englischen Orgel in einer Westerwälder Kirche. Diese besondere Mischung können Liebhaber der Gackenbacher Orgelkonzerte beim dritten Konzert der diesjährigen Konzertreihe erleben.

Am 23. September ist der im Jahre 1970 geborene Philip Scriven zu Gast, ein angesehener Chor-, Orchester- und Operndirigent und zugleich einer der besten Organisten seiner Generation. Der langjährige Musikdirektor der Kathedrale von Lichfield ist derzeit Organist an der renommierten Cranleigh School und kombiniert diese herausragende Position mit einer weltweiten Tätigkeit als Konzertorganist.

Die Nelson-Orgel im Seitenschiff der Gackenbacher Kirche, wie Scriven aus dem Königreich England stammend, wurde 1904 für die United Reform Church in Durham mit 13 Registern gebaut. 105 Jahre später, nach Schließung der Kirche, erwarb der Gackenbacher Organist Ralf Cieslik die Orgel, ließ sie in Gackenbach aufbauen und unter Verwendung original englischer Pfeifen aus der Entstehungszeit der Orgel auf 43 Register erweitern, zu denen im vergangenen Jahr noch eine klangmächtige Tuba hinzukam, ein Zungenregister, welches mit Hochdruckwind zum Klingen gebracht wird. So wurde ein Instrument geschaffen, das alle Klangfarben einer romantischen englischen Kathedralorgel aufzeigen kann.

Die Nelson-Orgel passt damit ausgezeichnet zum Motto des diesjährigen Orgelsommers Rheinland-Pfalz: „Industriekultur: Orgeln seit 1850“.
In Gackenbach bildet die alte englische Orgel zusammen mit der hochwertigen, im französischen Stil disponierten  Göckel-Orgel auf der Kirchenempore ein einzigartiges, inzwischen weit über die Grenzen des Westerwaldes bekanntes Ensemble. Beide Orgeln sind gekoppelt und vom viermanualigen Spieltisch der Nelson-Orgel aus gleichzeitig bespielbar.

Mit seinem Konzertprogramm am 23. September trägt Philip Scriven der Herkunft der ehrwürdigen Nelson-Orgel mit Werken der renommierten englischen Komponisten Herbert Brewer, Frank Bridge und Percy Whitlock Rechnung, bei dessen Stück „Paean“ die Konzertbesucher die mächtige Tuba nicht nur hören, sondern mit allen Fasern des Körpers regelrecht fühlen können.

Auch die französische Komponente der Gackenbacher Doppelorgel kommt nicht zu kurz: Mit Kompositionen von Maurice Duruflé und Olivier Messiaen sowie dem eindrucksvollen Choral No.3 in a-moll von César Franck erweist Scriven zum Abschluss des Konzerts gleich drei berühmten Franzosen seine Reverenz.


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Pressemeldung des Vereins Gackenbacher Orgelkonzerte
weiterführende Links:

Die Orgel in St. Bartholomäus Gackenbach



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