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Das Portal der Königin

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Die Orgel in der Schlosskirche zu Ahorn

Kurzvorstellung
Der Orgelbauer
Ausfürliche Geschichte

Die Geschichte der Gemeinde
Die Glocken
Kontakt


Kurzvorstellung

Im Kirchenlied von Benjamin Schmolck heißt es: "Tut mir auf die schöne Pforte, führt in Gottes Haus mich ein, ach wie wird an diesem Orte meine Seele fröhlich sein! Hier ist Gottes Angesicht, hier ist lauter Trost und Licht."
Daß die Seele fröhlich werden kann, dazu trägt nicht unwesentlich der harmonische und freundliche Klang der Orgel aus dem Jahre 1794 bei. Johann Andreas Hofmann aus Neustadt bei Coburg hat sie erbaut. Als eine der ersten Orgeln einer reichen Familientradition gibt sie Zeugnis von hoher handwerklicher Orgelbaukunst.
Das Gehäuse besteht aus schmalem Unterbau mit dem Spielschrank, konvexen Konsolen und fünfteiligem Prospekt. Dieser ist in Rundturm, Zwischenfesder und konkav vorgezogene Rechteckfelder gegliedert. Das Dekor besteht aus Rankenwerk, klassizistischen Gehängen und Versen, die vergoldet sind. Die Blindflügel schmücken Musikinstrumente. Zu beachten sind die schwarzen Untertasten. Die Orgel besitzt zweimal je diagonal versetzte Registerreihen.
Vermutlich stand die Vorgängerin an anderer Stelle in der Kirche. Denn Johann Andreas Hofmann hat die neue Orgel von "hinter der Kanzel nach gegenüber der Kanzel" eingebaut. Damit trat der Zeit entsprechend die Verkündigung des Wortes zentral in den Mittelpunkt. Der Kanzelkorpus steht auf der Hauptachse und ist in der Ostwand des Querbaues integriert.


Der Orgelbauer

Die Familientradition begann mit Johann Andreas Hofmann, dem Erbauer unserer Ahorner Orgel. Er wurde am 30. Juni 1749 in Hohenhofen geboren. Heute ist dies ein Ortsteil von Haselbach im Landkreis Sonneberg. Der spätere Orgelbauer war das älteste von insgesamt acht Kindern. Jugendzeit und Ausbildung liegen im Dunkeln. Die Kirchengemeinde Fechheim ließ "den in Saalfeldischen Landen recipirten und in der hiesigen Diecoes bestallten Orgelmacher Hl. Johann Andreas Hofmann von Hohenhofen aus dem Saalfeldischen" kommen. So ist es in einem Schreiben vom 7. Oktober 1777 zu lesen. Mit der Erweiterung der Orgel in Fechheim beginnt die Tätigkeit der Hofmann im Coburger Land.

Im Juli 1778 dann wird ihm nach einer Eingabe beim Konsistorium in Coburg zugesagt, daß man ihn wegen seines bisherigen Erfolgs in Zukunft im Coburger Land berücksichtigen werde.

So entstand 1788 für Mönchröden die etwas höhere Zwillingsschwester der Ahorner Orgel. Oettingshausen (1791), Ebneth (1794), Bundorf (1798), Gauerstadt (1800), Neu-stadt (1810), Meeder (1811/12), Herreth (1818) und die Schloßkapelle in Tambach, deren Alter nicht bekannt ist, schmücken Orgeln von Johann Andreas Hofmann.


Ausführliche Geschichte

Die Ahorner Orgel gehört zu den bedeutenden Zeugnissen damaliger Kunst. Die Mitglieder der Orgelbaufamilie Hofmann, die diese Orgel 1794 errichteten, haben in drei Generationen von 1782 bis 1867 in "Neustadt an der Heide", wie es damals noch hieß, gewirkt. Sie haben in dieser Zeit eine beachtliche Zahl hervorragender Orgeln gebaut. 44 davon sind noch erhalten. Die Fachleute sprechen von einer "Nach-blüte des barocken Orgelbaus" im Coburger Land, denn die Hofmann hatten hier seit etwa 1800 praktisch das Monopol.

In der Fachliteratur wird die Bedeutung der Familie so beschrieben: "Ihre Instrumente sind nicht nur unverwechselbar, sondern auch überdurchschnittlich in der Machart und im Klang. Die bis vor etwa eineinhalb Jahrzehnten [d.h. 1968] noch fast völlig unbekannte Werkstatt gehört daher in die Spitzendgruppe der fränkischen Orgelbauer. ... waren die Hofmann neben den Heidenreich in Hof zweifellos die bedeutendsten Meister ihrer Zeit in Franken." In der Prospektgestaltung sind sie eigene Wege gegangen und haben die Orgellandschaft dadurch bereichert. "Das ist immerhin ein Indiz für ihr überdurchschnittliches Können. Den Nachbau bestimmter Standardgehäuse überließen sie anderen."

Jede seiner Orgeln hat er signiert: Eingeschnittene Doppelringe an den Füßen der Holzpfeifen, einheitlich geformte, schwarz polierte Registerzugknöpfe mit Beschriftung in gebrannten Porzellanplättchen. Zur Manualeinfassung wurde Ahornfurnier verwendet. Das Manual hat schwarze Untertasten. Auf den Holzkern ist eine Ebenholzauflage aufgebracht. Bei den weißen Obertasten für die Halbtöne ist das Holz mit Bein belegt. Den genannten Doppelringen entsprechen zwei Doppellinien über die ganze Manualbreite, "Unterschrift" des großen Orgelbauers.

Hofmanns Nachkomme Christoph reparierte die Ahorner Orgel 1863 in größerem Umfang. 1869 übernahm der Orgelbauer Hollandt aus Schmiedefeld die jährliche Wartung. 1876 ging der Wartungsvertrag auf Anton Hasselbarth aus Coburg über. Karl Herig aus Rodach durfte eine tiefgreifende Veränderung an der Orgel lediglich planen, zur Durchführung kam sie nicht. 1925 zerschlug sich der Ankauf einer Seminarübungsorgel aus Rosenheim, die die schadhafte Barockorgel ersetzen sollte. Kleinere Instandsetzungen folgten.

Die weitere Geschichte

Eine grundlegende Restaurierung nahm die Firma Walcker aus Ludwigsburg in den Jahren 1953 bis 1955 durch. 6267 Mark und 39 Pfennige hat diese Maßnahme verschlungen, eine Summe, die dem damaligen Pfarrer Carl Kalb und dem Kirchenvorstand einiges Kopfzerbrechen bereitete. Zwei dicke Ordner sind im Pfarrarchiv gefüllt mit Schriftwechsel mit Genehmigungs- und Zuschußstellen.

Ende November 1954 schreibt die Orgelbaufirma ans Ahorner Pfarramt: "Wir bitten Sie, die Rechnung erst begleichen zu wollen, wenn die ersten Teile nach Ahorn kommen. Wir tragen dafür Sorge, daß wenigstens der Windmotor noch vor Weihnachten angeschlossen wird, damit Sie die Orgel auf Weihnachten spielen können. Des weiteren werden wir wahrscheinlich bis zu diesem Zeitpunkt auch die Pfeifchen, die fehlen, liefern."

Die Pfeiffchen, die fehlen, hatten wohl eine Geschichte hinter sich gebracht, die ganz und gar nichts mit dem ursprünglichen Sinn der Orgel zu tun hatte, nämlich zum Lobe Gottes zu erklingen und den Menschen Freude zu bereiten und manchmal auch zum Nachdenken zu helfen.

So ist im Ahorner Pfarramt eine "Anordnung, betr. Eigentumsübertragung auf den Reichsmilitärfiskus" vom 15. Februar 1917 archiviert. Darin heißt es: "Die Zinnprospektpfeifen sind aus der Orgel zu entfernen und am Sonnabend, den 14.4. vorm. 8-12 Uhr an die Sammelstelle" zu bringen. Ansonsten würde man sich strafbar machen. Eine Zwangsmaßnahme auf Kosten des Eigentümers müßte die Folge sein. Den Schluß des Schreibens bildet der lapidare Satz: "Gilt für die Orgel der Kirche in Ahorn."

Der schlimme Mißbrauch der zum gottesdienstlichen Gebrauch geweihten Orgelteile für Kriegszwecke wiederholte sich im zweiten Weltkrieg. Im März 1944 veröffentlichte der kommissarische Reichsbeauftragte für Eisen und Metalle die "Anordnung M 66 ... über Beschlagnahme und Ablieferung von Orgelpfeifen und Windleitungen." Auch hier war die Ahorner Orgel wieder betroffen. Zwischen den beiden Papieren findet sich im gleichen Aktenordner ein Kostenvoranschlag der Firma Walcker aus dem Jahre 1941, die die Orgel gerne reinigen und grundlegend restaurieren wolle!

Eine gründliche Restaurierung erfolgte im Jahre 2011 durch die Firma Andreas Hemmerlein, Cadolzburg. Nun wird die Orgel weiterhin - immerhin seit über 200 Jahren - zur Freude der Seele und zum Lobe Gottes erklingen.


Die Evangelisch-Lutherische Pfarrkirche in Ahorn

Die Geschichte der Gemeinde
Einen malerischen Anblick, von wo auch immer betrachtet, bietet das Ensemble von Schloss und Kirche zu Ahorn. So dicht wie sie nebeneinander stehen, ist auch ihre Geschichte miteinander verknüpft.
Während die Burg Ahorn bereits 1056 urkundlich erwähnt wird, ist zum ersten Mal 1312 von einer "Capella" in Ahorn die Rede.

Steht man heute an der Hauptstraße vor der Südfront des Gebäudes, meint man, auf den ersten Blick zwei Bauteile deutlich stilistisch voneinander unterscheiden zu können: auf der rechten, also östlichen Seite den mittelalterlichen Turm und den Chorraum, daran angebaut ein neues Kirchenschiff aus der Spätbarockzeit.
Nähert man sich dann dem Haupteingang der Kirche, einem vorzüglich restaurierten, rundbogigen Sitznischenportal, kann man in dessen Schlussstein lesen, dass dieses Portal 1634 erbaut wurde. Im Schlussstein des darüber liegenden Fensters steht: "Erhöht 1790". Das Kirchenschiff ist jedoch kein barocker Neubau, sondern das Ergebnis mehrerer An- und Umbauten einer ursprünglich gotischen Anlage.
Der Bau der bestehenden Ahorner Kirche wurde um das Jahr 1400 begonnen. Um 1500 wurde auf das tonnengewölbte Untergeschoss der Sakristei, ein kreuzrippengewölbtes Obergeschoss aufgesetzt. Dieses ist von innen durch einen herrlichen, innen runden, außen eckigen Treppenturm erreichbar.
Die Sakristei hat von allen bestehenden Bauteilen ihre Ursprünglichkeit am besten bewahrt. Beim Verlassen derselben beachte man noch die eisenbeschlagene Tür mit ihrem gewaltigen Schloss.

Das heute bestehende Kirchenschiff ist ein weiter lichter Saal, allerdings im Inneren ziemlich stark gegenüber der Chorachse nach Süden verschoben. Als der große Bogen (jetzt Kanzelaufgang) zur Vorhalle noch ganz offen sichtbar war, muss durch diese, dem Chorbogen beinahe gleichwertige Öffnung, die Verschiebung weniger einseitig gewirkt haben.
Diese Veränderung des Langhauses geschah in den Jahren 1610 - 1634 unter den Gebrüdern von Streitberg. Damals wurde der bis dahin gotische Kirchenraum nach Süden erweitert, das ursprüngliche Westportal zugesetzt und in der Mitte der Westwand ein neues geschaffen. Außerdem wurden die Fenster verändert und möglicherweise das Kirchenschiff erhöht, denn der frühere Dachaufbau ist im Wandbereich des Dachgeschosses heute noch sichtbar. Zeugnis für diese Arbeiten belegt der bereits erwähnte Schlussstein am heutigen südlichen Hauptportal.

Seine jetzige Gestalt verdankt das Kirchhaus einem weiteren Umbau aus den Jahren 1789 - 1793 (Schlussstein im Fenster über dem Südportal). Da man dem Kirchschiff wegen des benachbarten Schlosses keine entsprechende Länge geben konnte, wurde es dafür deutlich erhöht. Es entstanden die langen, flachbogigen Fenster, die den Kirchenraum in helles, warmes Licht tauchen.
Die Gewölbe zeigen in den Schlusssteinen einen gemeißelten Christuskopf sowie ein Rosette (Die Farbfassung der Rosette wurde bei der letzten Innenrenovierung prompt übermalt). Im Chorschlussjoch befindet sich an der Nordwand eine schweifbogige Sakramentnische, die mit einem mittelalterlichen Gitter verschlossen ist. Sie ist möglicherweise nur der Rest einer früher weitaus schmuckvolleren Sakramentsnische.
Vier Bronzegrabplatten aus der Renaissance an der Nordwand erinnern an die Mitglieder der wohlhabenden Familie derer von Rosenau.
Schaut man sich die vier spitzbogigen Chorfenster mit ihren darüberliegenden Schildbögen etwas genauer an, werden erste Zweifel an der Stilreinheit des Altarraumes laut. Die Maßwerke in den Fenstern sind teilweise so phantasievoll gestaltet, dass sie keinesfalls ursprünglich sein können.

Nachdem damals das Kirchenschiff in einen lichten Saal verwandelt wurde, empfand man den Chor als viel zu dunkel. Also nahm man kurzerhand die Maßwerke aus den Chorfenstern heraus und schloss die Fenster, jetzt niedriger, flachbogig ab. Den freien Raum darüber unter den alten Spitzbögen füllte man mit Bruchsteinen auf und verputzte das Ganze. Die alten Butzenscheiben verschwanden, die Fenster erhielten eine farblose Verglasung, wie sie im Langhaus heute noch zu sehen ist. Glücklicherweise blieben die Gewölbe erhalten.
Scheinbar reichten die Lichtverhältnisse aber immer noch nicht aus, denn auch das Turmerdgeschoss musste "dran glauben". Das gotische Portal wurde flachbogig verkleinert, das spitzbogige Fenster darüber in ein flachbogiges vergrößert. Der ehemals gotische Fensterabschluss wurde bei der letzten Außenrestaurierung wieder sichtbar gemacht, eine komplette Freilegung unterblieb.

Aber selbst diese Veränderungen des Altarraumes waren nicht für die Ewigkeit. Der Verputz über den flachbogigen Fenstern begann zu bröckeln, die Bruchsteinfüllungen lösten sich langsam ab und die alten Spitzbögen wurden ansatzweise wieder sichtbar. Deshalb fasste man den Beschluss, anlässlich der Renovierungsarbeiten von 1914 - 1916, den Chorraum zu regotisieren.
Die Spitzbogenfenster wurden in der ursprünglichen Form wieder freigelegt und mit den schon beschriebenen Maßwerken versehen, obwohl zahlreiche Kunstsachverständige zu Anfang des 20. Jahrhunderts der Neugotik eher ablehnend gegenüberstanden.
Hans Hartmann, Freiherr von Erffa, stiftete 1916 noch Buntglasfenster dazu, so dass der Chorraum heute in seinem Halbdunkel eine anheimelnde 'Atmospäre' ausstrahlt.
Der Triumphbogen, der den Chor vom Langhaus trennt, war bis zur Renovierung 1955, wie eine alte Aufnahme im Kirchenführer zeigt, durch unverputzte Quader besonders hervorgehoben. Diese sind alle von verschiedener Größe und mit wechselnden Mustern sorgfältig behauen. Die Umrahmung der Chorfenster war ebenso gehalten. Dazu passend die Rippen der Chorwölbung, ebenfalls in Naturstein belassen.
Warum man sich 1955 entschloss, alles zu verputzen, ist nicht mehr nachvollziehbar, vielleicht wollte man den Kontrast der unterschiedlichen Baustile zwischen Schiff und Chor abmildern. Die exakte Steinbearbeitung schimmert zwar am Triumphbogen und an den Chorfenstern heute noch durch, allerdings hat der Altarraum dadurch viel von seiner Ästhetik eingebüßt. Die Wiederherstellung des Urzustandes sollte bei der nächsten Inneninstandsetzung, unbedingt ins Auge gefasst werden.

Von Chorgestühl aus hat man einen schönen Blick ins Kirchenschiff, das seit der letzten Innenrenovierung 1985/86 unter Pfarrer Friedrich Falkenstein in den Farben weiß und rosa neu erstrahlt: Zusätzlich hat man die Holzsäulen, die die Emporen tragen, glänzend grau gestrichen, so dass die Kirche jetzt im Inneren wärmer wirkt als vorher.

Dass man die Decke des Langhauses vollständig weiß getüncht hat, kann man nicht gerade als den "großen Wurf" bezeichnen. Hätte man doch den spärlichen Stuck; sowie das Dreifaltigkeitsdreieck im Strahlenkranz farblich hervorheben können. Inzwischen hat die Decke schon wieder erste Risse bekommen, so dass die Maler demnächst ans Ausbessern gehen müssen. Hoffentlich haben sie dann verschiedene Farben in ihren Töpfen.

Zur weiteren Einrichtung der Kirche gehören die Kanzel und das Lesepult. Beide aus Holz, tragen sie einige Verzierungen. Der Epistelstuhl ganz schlicht mit profilierten Füllungen, die Kanzel etwas reicher mit Kelchgehängen, Lorbeersträngen, Blumenbündeln und Bändern.

In vorreformatischer Zeit war die Kirche der Gottesmutter Maria geweiht und trug den Namen "Zu unserer lieben Frauen". Das verehrte Gnadenbild war eine Marienfigur aus dem späten 15. Jahrhundert; mit dem Jesuskind im rechten Arm. Sie wurde später in der Spitzbogen-Blende des alten Westportals aufgestellt und erst kurz vor dem ersten Weltkrieg an die Kunstsammlungen der Veste Coburg verkauft.

Das Ahorner Gotteshaus kommt zwar nicht ganz gegen die schönsten des Landkreises an, aber ihre Baugeschichte ist wie bei kaum einer anderen bis heute so deutlich ablesbar geblieben.

Besichtigen Sie die Kirche ruhig einmal ganz ausführlich, am besten im Anschluss an einen Gottesdienst.


Die Glocken der Schlosskirche zu Ahorn
Immer, wenn im Gottesdienst das Vaterunser gebetet wird, zu vielen anderen festlichen Gelegenheiten und zur Zeitangabe hört man Kirchenglocken.

In vergangenen Zeiten wurden sie auch bei Gefahr, Feuer oder Krieg geläutet. Im Turm der Ahorner Kirche hängen 3 Bronzeglocken, die älteste seit 1772. Sie ist im Ton fis` gestimmt, wiegt 12 Zentner 77 Pfund und ist die größte. Die mittlere Glocke klingt in a` und ist 8 ½ Zentner schwer, die kleinste läutet in cis`` und wiegt 4 ½ Zentner.

Im ersten Weltkrieg wurden die beiden kleineren Glocken "dem Vaterland geopfert", im zweiten Weltkrieg musste eine neu angeschaffte wieder zu Kriegszwecken abgegeben werden, übrig blieb allein die älteste, größte. In den fünfziger Jahren wurde das Geläut erneut ergänzt, die kleine Glocke stiftete Johann Gemmer.

Der Glockengießerei Gebrüder Bachert, Karlsruhe, gelang ein Meisterstück des Glockengusses, und die drei Ahorner Glocken ertönen in einem weichen, feierlichen, bewegenden Molldreiklang. Nun dienen unsere Ahorner Glocken hoffentlich für alle Zeiten nur noch dem Frieden!


Kontakt

Gemeindebüro:

Hauptstraße 37
96482 Ahorn
Tel.: 09561/29371
Fax 09561/20722

Öffnungszeiten des Büros:
Di, Do 8.15 - 11.30 Uhr
Fr 13.30-16.30 Uhr

mit freundlicher Genehmigung der Kirchengemeinde
Quelle: http://www.ahorn-evangelisch.de

Literaturverzeichnis:
P. Lehfeldt; G. Voss, Bau- und Kunstdenkmäler Thüringens; Heft XXXII, Herzogthum Sachsen-Coburg und Gotha, Jena 1906
Pfarrer Th. Lippert, Evangelische Kirchen im Coburger Land, Coburg 1954
Evang.-Luth. Pfarramt Ahorn, Kirchenführer: "Tut mir auf die schöne Pforte", Ahorn 1995
Aufnahmen: Heinz Scholz, Friedrich-Rückert-Str. 25a, 96450 Coburg
Text (Auszüge):
Matthias Friedrich, Bahnhofstr: 7, 96176 Pfarrweisach


OI-A-1
weiterführende Links

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