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Die Orgel der Dankeskirche in Bad Nauheim

Informationen zur Orgel
Das Fernwerk
Disposition der Orgel

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Dankeskirche
Johanneskirche
Die Orgel der Johanneskirche
Gemeinde-Zentrum Wilhelmskirche
Aktivitäten
Ansprechpartner

Der Kantor


Informationen zur Orgel

Gebaut 1965 von Walcker unter Verwendung von 50 % des Pfeifenmaterials der Vorgängerorgel von 1906 (auch Walcker). 1999 gab es eine Ausreinigung mit Neuintonation der Register und einigen Ergänzungen unter der Leitung von Peter Fräßdorf (Sauer).

Mit 51 klingenden Stimmen gehört die Orgel zu den größten Instrumenten in Hessen.

Die Besonderheit der Orgel besteht darin, dass Kantor Lille 1965 entgegen dem damaligen Zeitgeist auch die gesamte romantische Literatur auf der Orgel spielte und die Orgel nach damaligem Wissensstand dafür optimierte.

Es sind zwischen 1965 und 1990 etwa 100 Orgelaufnahmen bei den verschiedenen Rundfunkanstalten, vorwiegend mit den großen Werken von Reger, Dupré und Vierne entstanden. Somit ist dies ein echt postmodernes Instrument mit Elementen aus der deutschen Romantik (Grundstimmen), französischen Anklängen (großbesetztes Schwellwerk mit vielen Zungen und Schwebung) und natürlich auch mit einigen neobarocken Einflüssen.


Das Fernwerk

Sphärische Klänge, die an die große Zeit Bad Nauheims erinnern sollten, aber nicht, wie es die Orgel sonst kann, mit voluminösen, gewaltigen Tönen, sondern mit geheimnisvoller, zarter und schwebender Musik - ein `Fernwerk´ eben.

Mit dem Einweihungskonzert am Samstag, 8.10.2011, wurde das Fernwerk offiziell seiner Bestimmung übergeben. Etwa 400 Pfeifen, darunter einige aus der ursprünglichen Hauptorgel, sind nun im Dachboden eingebaut und können vom normalen Spieltisch aus betätigt werden.

Bei diesen Pfeifen aus der Erbauerzeit der Kirche kommen vor allem die emotional gefärbten, sehnsüchtigen Klänge zum Einsatz.

Die Register tragen folgende Namen:

Vox humana (`Menschliche Stimme´),
Gambe (Verwandter eines Violoncellos),
Bourdon (das sind gedeckte grundtönige Metallpfeifen),
Spitzflöte 8´ und 4´ (sie haben den Grundcharakter der sogenannten Prinzipale, klingen aber leiser)


Wir bedanken uns besonders herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern, beim Orgelrestaurator Christian Scheffler (nicht verwandt mit unserem Kantor) und seinen Mitarbeitern für die hervorragende Arbeit sowie bei Prof. Dr. Ludger Lohmann für sein bewegendes Einweihungskonzert!

Möge das Fernwerk zum Lobe Gottes erklingen und den Menschen zur Freude, Besinnung und zum Trost verhelfen!


Disposition

I Hauptwerk C-g3 II Oberwerk C-g3 Kornett-Werk C-g3 (schwellbar) III Schwellwerk C-g3 Pedal C-f1
Pommer 16′ Prinzipal 8′ Flute harm. 8′ Prinzipal 8′ Prinzipalbaß 16′
Prinzipal 8′ Gedeckt 8′ Traversflöte 4′ Gambe 8′ Subbaß 16′
Rohrflöte 8′ Quintade 8′ Kornett III-V 8′ Schwebung (ab c0) 8′ Quintbaß 10 2/3′
Oktave 4′ Prestant 4′
Oktave 4′ Oktavbaß 8′
Nachthorn 4′ Gemshorn 4′ Fernwerk Koppelflöte 4′ Spitzgedeckt 8′
Quinte 2 2/3′ Oktave 2′ Bourdon Nasard 22/3′ Rohrgedeckt 4′
It. Prinzipal 2′ Quinte 11/3′ Gambe Flöte 2′ Nachthorn 2′
Mixtur IV-VI 1 1/3′ Terz 4/5′ Vox Humana Terz 13/5′ Baßzink IV 51/3′
Scharffzimbel III/IV 1/2′ Scharff IV 1′ Spitzflöte 8' Septime 11/7′ Mixtur VI 4′
Trompete 8′

Rankett 16′

Spitzflöte 4' None 8/9′ Kontraposaune 32′

Klarinette 8′ Oktave 1′ Posaune 16′
III Chorpositiv C-g3 Tremulant Mixtur VII 2′ Trompete 8′
Gedeckt 8′
Bombarde 16′ Rohrschalmey 4′
Rohrflöte 4′ Trompete 8′
Flageolet 2′ Clairon 4′
Quinte 11/3′ Tremulant
Zimbel III 1/4′

Orgelfenster links

Orgelfenster rechts


Leitbild

Bei dir ist die Quelle des Lebens und in deinem Lichte sehen wir das Licht.“ Ps 36,10

Es geht uns um Gott. Wir erfahren Gott als die Quelle unseres Lebens.
Er schenkt uns Heilung. Er ist Schöpfer und Freund des Lebens. Die Quellen unserer Kurstadt Bad Nauheim sind uns dafür ein sichtbares Zeichen.
Es geht uns um Jesus Christus. Jesu Leben ist uns Vorbild für die Gestaltung unseres Lebens. Jesu Leiden verbindet uns mit dem Leiden auf der Welt. Jesu Auferstehung gibt uns den Mut, uns gegen das Leiden und für das Leben einzusetzen.
Es geht uns um den Glauben. Unserer Beziehung zu Jesus Christus möchten wir Gestalt verleihen. Wir vertrauen dabei auf das Wirken des Heiligen Geistes, der uns verbindet zu einer lebendigen Gemeinschaft mit Gott und untereinander. Der Glaube schenkt uns die Kraft, uns mit den Herausforde-rungen unseres Lebens und unsrer Zeit auseinander zu setzen. Wir möchten ihn gemeinsam mit anderen leben.
Es geht uns um die Kirche. Als evangelische Kirchengemeinde Bad Nauheim stehen wir in der Tradition der protestantischen Kirche. Das partnerschaftliche Miteinander als Prinzip von Kirchen- und Gemeindeleitung, die offene Einladung zum Abendmahl, Frauen in kirchlichen Ämtern – dies gehört für uns zu den Kennzeichen von Kirche. Sie ist kein Heilsmittel an sich, sondern das persönliche Vertrauen auf Gott ist der Weg zu seiner Gnade. Der Gemeinschaft der Glaubenden hat er in Jesus Christus das Evangelium anvertraut.
Es geht uns um Begegnung. In unserer Gemeinde suchen wir nach Formen der Begegnung, die Menschen aller Generationen das Erleben von Gemeinschaft ermöglichen. Unterschiedliche Erfahrungen und Traditionen befreundeter Kirchen und Gemeinden verstehen wir als Reichtum und gemeinsamen Schatz. Deshalb ist uns gelebte Partnerschaft mit befreundeten Kirchen und Gemeinden wichtig.
Es geht uns um Beteiligung. Lebendige Gemeinschaft bedeutet für uns auch, dass alle Mitglieder und MitarbeiterInnen ihre Gaben einbringen und wir voneinander lernen können. In diesem Sinn verstehen wir es als eine Aufgabe, andere zum Mitmachen zu ermutigen, sie in geeigneter Weise in unsere Arbeitsfelder einzubeziehen, sie zu fördern und weiter zu bilden.
Es geht uns um Verantwortung. Im Sinn Jesu sehen wir unsere besondere Verantwortung für benachteiligte Menschen bei uns und weltweit. Im sozial-diakonischen Engagement folgen wir dem Vorbild Jesu. Wir setzen uns ein für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung. Als evangelische Kirchengemeinde in Bad Nauheim fühlen wir uns auch für unsere Stadt verantwortlich.
Es geht uns um die Überwindung unserer Grenzen.

Jesus hat Gemeinschaft ermöglicht, die Menschen verschiedener Prägung und Herkunft, Sprache und Kultur zusammen führt. In seiner Nachfolge wollen wir die Grenzen sozialer Schichtung, der Religion und der Moral, des Geldes und des Geschlechts überwinden.


Dankeskirche

Mit ihrem 70 Meter hohen Turm ist die Dankeskirche ein Wahrzeichen Bad Nauheims.
In Anwesenheit des Großherzogs Ernst Ludwig von Hessen (1868-1937) wurde sie nach zweijähriger Bauzeit am 21. Juni 1906 feierlich eingeweiht. Nach einer älteren Beschreibung trägt sie ihren Namen „als gewaltiges Denkmal für die Gottesgaben unserer Heilquellen". Gemeindeglieder und dankbare Kurgäste spendeten in langen Jahren die Mittel zu ihrer Erbauung. Bis in die höchste Spitze aus tiefgrauem, fast schwarzem oberhessischem Lungstein gemauert, bietet das Gotteshaus äußerlich zu jeder Tages- und Jahreszeit einen in sich geschlossenen, ja trutzigen Anblick.

Der Grundriß hat die Form eines lateinischen Kreuzes. Dem nördlichen Querarm ist der mächtige Turm mit unten offener Halle vorgelagert. Das Innere ist durch die eingebauten Emporen der evangelischen Saal- oder Predigtkirche angenähert. Es bietet etwa 900 feste und 300 bewegliche Sitzplätze.

Die Dankeskirche ist täglich (außer dienstags und samstags) für Sie in der Zeit von 11 Uhr bis 17 Uhr (im Winter bis 16 Uhr) geöffnet


Johanneskirche

Die Johanneskirche ist Gottesdienststätte der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Nauheim - neben der Dankeskirche. Wir sind dankbar für diese Kirche und fühlen uns in ihr zu Hause, obwohl sie noch nicht so lange unsere Kirche ist. Wir wünschen Ihnen, dass Sie hier Anregung und Besinnung finden und Sie hier etwas spüren von dem Vertrauen auf Gott, das den Namenspatron der Kirche, Johannes der Täufer, erfüllte.

Die Johanneskirche war nicht von Anfang an evangelische Gemeindekirche: Sie ist dies erst, seit sie am 3. Advent, 11. Dezember 1960, in den Dienst der Gemeinde gestellt wurde.

Ihre Vorgeschichte reicht bis in die Zeit vor über tausend Jahren, als die wohl erste Taufkirche „St. Johannis des Täufers auf dem Berg", Mutterkirche der ganzen Wetterau, geweiht wurde - immer wieder zerstört und doch immer wieder aufgebaut. Sie hatte ihren Standort auf dem Johannisberg, dort, wo heute in den Resten des Turmes die kleine Sternwarte untergebracht ist. 1736 zerstört, wurden die Steine zum Bau der Reinhardskirche (heute russisch-orthodoxe Kirche) benutzt. Die Tradition der Johanneskirche wurde in dem 1898/99 errichteten Neubau wieder lebendig. Hier im aufstrebenden Kurort suchten Gäste aus aller Welt Erholung, aber auch Ermutigung im Glauben. So errichtete die British and European Lands and Buildings Company nach Plänen von Professor Rosenhauer von der Kunstschule Offenbach mit dem Architekten A. Becker aus Gießen die St. Johns Church. Am 10. September 1899 wurde sie in Anwesenheit der Prinzessin Christian von Schleswig-Holstein durch den Bischof von Norwich eingeweiht.

Eine neue Raumgestaltung und die kleine Orgel aus der Wilhelmskirche geben dem Sakralraum ein verändertes Gesicht. Ein mächtiges großes Südfenster in leuchtenden Farben, nach dem Entwurf von Prof. Müller-Linow (Darmstadt) und ausgeführt von der Firma Eichhorn in Boppard, beherrscht den ganzen Raum. Es zeigt die Taufe Jesu durch den Namenspatron Johannes den Täufer, doch in besonders wirkungsvoller und neuer Schau: Christus der Herr hoch aus dem Jordan aufsteigend, neben ihm Johannes der Täufer stehend, als ob er sagte: ,Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen'. Möge diese St.-Johannes-Kirche am Berg den dort Wohnenden und zur Kur Weilenden eine Stätte der Anbetung, der inneren Erquickung und des Heils werden.“


Gemeinde-Zentrum Wilhelmskirche

Erst 1926 wurde die Wilhelmskirche nach einem Umbau als Evangelisches Gemeindehaus wieder neu und angemessen genutzt als Gemeindezentrum. Dies ist die Wilhelmskirche auch nach einem erneuten Umbau zusammen mit dem Gemeindehaus und dem Kindergarten geblieben. Am 23. August 1964 wurde sie durch Propst Schubring wieder eingeweiht. Mit einem Gemeindefest und einer Veranstaltungsreihe (u.a. sprach damals der spätere Kirchenpräsident Wolfgang Sucker zum Thema „Oekumene und Konzil") wurde die Wilhelmskirche mit Leben erfüllt, so wie es eigentlich für ein Gemeindezentrum wichtig ist.

Bibelabende und Vortragsreihen, frohe Gemeindefeste und Schulgottesdienste, Treffpunkt von Gemeindegruppen und oft auch genutzt von nicht kirchlichen Gruppen (die Stadtschule hält hier seit langer Zeit ihre Schulaufnahme), die Wilhelmskirche ist ein offener Ort der Begegnung, ein "Oekumenisches Symbol" bis heute.


Aktivitäten

Unsere Gemeinde lädt ein ...
... zu unserer offenen Dankeskirche
... zum ökumenischen Bastelkreis
... zu unserem Frauengesprächskreis
... zum Friedensgebet
... zur Thomasmesse-Gruppe
... zum Hauskreis
... zum Arbeitskreis Brot für die Welt
... zur Eine-Welt-Gruppe
... zu unserer Kinderkirche
... zu unseren Kindergruppen
... zu unserem Jugendtreff
... zu unseren Pfadfindergruppen im VCP
... zum Montagsforum
... zum Ökumenischen Nachmittag für Senioren
... zur Kirchenmusik für Kinder

... zur Kirchenmusik für Erwachsene


Informationen zu allen Aktivitäten erhalten Sie im Gemeindebüro

Ansprechpartner

Evangelische Kirchengemeinde Bad Nauheim

Wilhelmstr. 12
61231 Bad Nauheim

gemeindebuero(at)ev-kirche-bn.de


Mit freundlicher Genehmigung der Kirchengemeinde (Frank Scheffler)
OI-B-41
weiterführende Links

Webseite Ev. Kirchengemeinde Bad Nauheim



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