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Die Orgeln der Maxkirche (St. Maximilian) in Düsseldorf

Die neue Klais-Orgel
Disposition der Orgel von 1977 (Oberlinger)
Disposition der Orgel von 2011 (Klais)
Die Truhenorgel
Der Kantor der Maxkirche


Die neue Klais-Orgel

Im Jahr 1753 erbaute der rheinische Orgelbauer Christian Ludwig König in der Düsseldorfer Franziskanerkirche St. Maximilian eine Orgel, die mit 39 klingenden Stimmen auf drei Manualen und Pedal zu den bedeutendsten Instrumenten der Region zählte. Das Instrument hat im Laufe der Jahrhunderte leider eine sehr wechselhafte und unglückliche Geschichte durchlebt, so dass heute neben dem historischen Orgelgehäuse nur noch vier Register des ursprünglichen Werkes erhalten sind. Aufgrund des schlechten Zustandes der Orgel hat sich der Kirchenvorstand der Maxkirche für einen Neubau durch die Bonner Orgelbaufirma Klais entschieden.

Das Konzept sieht eine Orgel „im Geiste Christian Ludwig Königs“ vor, das sich in Disposition, Mensurierung, Windversorgung (historische Keilbalganlage), Traktur (einarmige Traktur) etc. an der Ursprungsorgel orientiert.

Untersuchungen an der statischen Substanz der Empore haben ergeben, dass auch eine Sanierung des Bauwerkes dringend erforderlich ist.

Die Düsseldorfer Maxkirche blickt auf eine große kirchenmusikalische Tradition zurück: Bedeutende Musiker wie Felix Mendelssohn Bartholdy, Robert Schumann oder Norbert Burgmüller haben sich hier für die Kirchenmusik verantwortlich gezeichnet. Mit dem Orgelneubau erhält nun dieses kirchenmusikalische Zentrum nach langer Zeit ein adäquates Instrument, welches sich vorzüglich in das barocke Ensemble von Maxkirche und Maxhaus einfügt.


„Sie wollen uns helfen?“

Sowohl der aufwändige Orgelneubau als auch die einzigartige Kirchenmusik der Maxkirche in Liturgie und Konzert finanzieren sich weitestgehend aus Spenden. Der Förderverein „Pro musica sacra e.V.“ hat sich dem Erhalt und der Fortführung der Kirchenmusik an St. Maximilian verschrieben.

Auch Sie können uns in unserem Anliegen unterstützen: Sei es durch eine Einzelspende oder durch eine regelmäßige Unterstützung. Formulare zur Erteilung einer Einzugsermächtigung finden Sie sowohl in der Maxkirche als auch auf unserer Homepage.

Gerne stellen wir Ihnen eine Spendenquittung aus!

PRO MUSICA SACRA E.V.
c/o Meinolf Neuhäuser
Bilker Str. 34, 40213 Düsseldorf

Kto. 29 811 016
BLZ 370 601 93 Pax-Bank eG Köln


Disposition der Orgel von 1977
Gebrüder Oberlinger

Hauptwerk Brustwerk Schwellwerk Pedal C-f
Pommer 16' Holzgedackt 8' Holzprincipal 8' Principalbaß 16'
Principal 8' Quintade 8' Bleigedackt 8' Subbaß 16'
Rohrflöte 8' Principal 4' Salicional 8' Octavbaß 8'
Viola da Gamba 8' Koppelflöte 4' Schwebung 8' Pommer 8'
Octave 4' Waldflöte 2' Principal 4' Quinte 5 1/3'
Gedacktflöte 4' Sesquialter 2fach Gemshorn 4' Octave 4'
Quinte 2 2/3' Quinte 1 1/3' Quinte 2 2/3' Baßflöte 4'
Superoctave 2' Cymbel 4fach 1' Octave 2' Nachthorn 2'
Cornett 4fach Disk. Cromorne 8' Terzflöte 1 3/5' Mixtur 6-fach
Mixtur 6-8fach 2' Vox humana 8' Quintan 1 1/3' + 8/9' Posaune 16'
Cymbel 4fach 1/2'
Sifflöte 1' Trompete 8'
Trompete 16' Glockenspiel Scharff 5fach 1 1/3' Schalmey 4'
Trompete 8' Cymbelstern Basson 16'
Tremulant Hautbois 8'
Clairon 8'
Tremulant

Disposition der Orgel von 2011
Klais Orgelbau

I. Echo C-g3 II . Hauptwerk C-g3 III. Positiv C-g3 Pedal C-f1
Grossgedakt 8' Praestant 8' Principal 8' Principal Bass 16'
Salicional 8' (ab c0) Bourdon 16' Bourdon 8' Sub Bass 16'
Onda maris 8' (ab f0) Violdigamba 8' Flaut traversier 8' (ab f0) Praestant 8'
Kleingedakt 4' Rohrgedakt 8' Octav 4' Violdigamba Bass 8'
Octav 2' Octav 4' (K) Rohrflaut 4' Octavbass 4' (K)
Carillon II-III 1 3/5' Flauto douce 4' Nasard 2 2/3' Posaune Bass 16'
Vox humana 8' Superoctav 2' Flageolet 2' Trompetten Bass 8'
Tremolant Sesquialtra II 2 2/3' (K) Terz 1 3/5' Claron Bass 4'
Cornett IV 4' (K) Quintflaut 1 1/3'
Mixtur IV 1 1/3' Cymbel III 1'
Trompett 8' Hubois 8'
Claron 4' Cromhorn 8'
Tremolant

(K): Teilweise Pfeifenmaterial der König-Orgel von 1753

Die neue Truhenorgel

Am 03.04.2011 wurde die neue Truhenorgel eingeweiht. Das neue Instrument stammt aus der Werkstatt Schulte-Orgelbau aus Kürten. Es wurde von der Firma Klais in Bonn überarbeitet und intoniert. Als Gegentausch für die nicht mehr benötigten Teile der demontierten Oberlinger-Orgel ist sie nun in den Besitz der Pfarrei übergegangen.

Mit Ausnahme des Salicional 8´ sind alle Register durchgängig aus Holz gefertigt.

Die Disposition:

Gedackt 8´ (B+D)
Salicional 8´ (D)
Rohrflöte 4´(B+D)
Holzprinzipal 4´(B+D)
Octave 2´ (B+D)


Texte und Fotos mit freundlicher Genehmigung der St. Maximilian-Kirchengemeind

OI-D-15
Zeichnung der Orgel: mit freundlicher Genehmigung von Christoph Brückner
weiterführende Links

Webseite Kath. Pfarrei St. Lambertus
Musik an der Maxkirche



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