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Die Orgel in St. Bartholomäus und St. Sebastian Gackenbach

Die Göckel-Orgel
Die Nelson-Orgel
Die Kirche
Die Göckel-Orgel

Im Jahre 1998/99 wurde von der Orgelbauwerkstatt Karl Göckel aus Mühlhausen-Rettigheim, bei Heidelberg, eine Orgel mit 21 Registern für die katholische Kirche St. Bartholomäus gebaut. Der Orgelbaumeister orientierte sich bei der Disponierung und Intonation am Stil der Chororgeln von Aristide Cavaillé-Coll in den französischen Kathedralen, die mit wenigen Registern die großartigen Räume zu füllen vermochten.

Récit Grand-Orgue Pedale
Flute harmonique 8’ Bourdon 16’ Flute 16’
Gambe 8’ Montre 8’ Soubasse 16’
Voix céleste 8’ Flute harmonique 8’ Basse 8’
Flute octaviante 4’ Bourdon 8’ Bourdon 8’
Octavin 2’ Prestant 4’ Bombarde 16’
Cornet III Doublette 2’ Trompette 8’
Basson-Hautbois 8’ Plein jeu III-IV  
Tremblant Trompette 8’  

Accouplement:
II- I; I Pedal; II-I Super; II-I Sub; II Pedal; II Super; II Sub; I Super; I Sub
Die Nelson-Orgel

2009 zog eine Nelson-Orgel aus England in die Kirche. Dieses Instrument wurde 1904 für die United Reform Church in Crook bei Durham mit 13 Registern gebaut. Nach Schließung der Kirche kaufte Ralf Cieslik, der Gackenbacher Organist, das Instrument und ließ es in der Orgelbauwerkstatt Krawinkel unter Verwendung original englischer Pfeifen aus der Entstehungszeit der Orgel restaurieren und auf  43 Register erweitern. Sie steht nun im rechten Querschiff der Gackenbacher Kirche.

So wurde ein Instrument geschaffen, das alle Klangfarben einer romantischen englischen Kathedralorgel aufzeigen kann, mit so typischen Registern wie Claribel Flute, Orchestral Oboe, Orchestral Clarinet und vielen mehr.

Durch eine Koppelung kann von dem viermanualigen Spieltisch der Nelson-Orgel auch die Göckel-Orgel auf der Empore angespielt werden.
Als krönendes Highlight konnte man erstmals beim Konzert mit Michał Markuszewski (am 25. Juni 2017) die Tuba hören, ein Zungenregister, welches mit Hochdruckwind zum Klingen gebracht wird.

Damit entstand ein in seiner sich ergänzenden Klangfülle symphonisches Orgelensemble. Erklingen bei der ausgezeichneten Akustik der Kirche beide Instrumente gleichzeitig, wird der Zuhörer von einem wohlklingenden und überwältigenden Klangteppich eingehüllt.

Neben dem Einsatz in den Gottesdiensten sind  beide Instrumente geradezu prädestiniert für Orgelkonzerte und die Begleitung von Solisten, Ensembles und Chören.

Solo Organ Swell Organ Great Organ Pedal Organ
Claribel Flute 8' Open Diapason 8’ Double Open Diapason 16’ Double Open Bass 32’
Gamba 8' Lieblich Gedackt 8’ Open Diapason No. 1, 8’ Contra Bourdon 32’
Celeste 8' Viol D’Orchestra 8’ Open Diapason No. 2, 8’ Open Diapason 16’
Flauto traverso 4' Voix Celeste 8’ Open Diapason No. 3, 8’ Bourdon 16’
Mixture 15. 19. 22 Salicet 4’ Hohlflute 8’ Octave 8’
Trumpet 8' Cornopean 8’ Dulciana 8’ Bass Flute 8’
Ochestral Clarinet 8' Double trumpet 16’ Principal 4’ Octave 4’
Orchestral Oboe 8' Trumpet 8’ Waldflute 4’ Contra trumpet 32’
  Clairon 4’ Twelfth 2 2/3' Double trumpet 16’
    Fifteenth 2’ Trumpet 8’
    Oboe 8’ Clairon 4’
    Double trumpet 16’  
    Trumpet 8’  
    Clairon 4’  

Couplers
Swell Octave; Swell Sub; Swell to Pedals; Swell to Great; Great to Pedals; Solo to Pedals; Solo got Great; Solo to Swell
Solo Octave; Solo Sub; Solo Uni Sono off; Tremulant; Tremulant Solo

Auxiliar
Tuba 8' to I; Tuba 8' to II; Tuba 8' to III; Tuba 8' to IV; Tuba 8' to Pedals

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Die Kirche

Die katholische Pfarrkirche „St. Bartholomäus und St. Sebastian“ in Gackenbach ist ein weithin sichtbares Wahrzeichen des Buchfinkenlandes. 1879 – 1884 auf einem Höhenrücken – dem Wasem – über dem alten Ortskern im Unterdorf erbaut, ist das Gotteshaus religiöser Mittelpunkt für die Christen aus Gackenbach und seinen Ortsteilen Dies und Kirchähr sowie Horbach und Hübingen.

Der mächtige Kirchturm ragt annähernd 40 Meter in den Westerwälder Himmel. Aus allen Richtungen kommend, ist er es, der Besucher und Gäste des Buchfinkenlandes als erstes grüßt.

Wer schon einmal in etwa 25 Metern Höhe im Glockenturm das laut tönende Mittagsgeläut der vier mächtigen Glocken erlebte, dem kann dabei schon leicht schwindelig werden. Atemberaubend zumindest ist der Ausblick, den man aus den großen Schalllöchern im Glockenturm genießen kann. Der Blick schweift im Norden weit in den hohen Westerwald und im Südosten tief in den Taunus bis zum Feldberg. Selbst das Weilburger Land und - bei guter Fernsicht - Wetzlar sind im Osten zu erkennen.

Ansprechpartner der Gemeinde:

Katholische Pfarrei St. Peter Montabaur
Ignatius-Lötschert-Straße 2 A
56410 Montabaur

pfarrbuero(at)st-peter-montabaur.de



mit freundlicher Genehmigung des Verein Gackenbacher Orgelkonzerte
OI-M-61
weiterführende Links:

Webseite Orgel Gackenbach



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