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Die Orgel der Neuapostolischen Kirche Herford

Die Orgel von 1987
Disposition 1987
Berichte zur Orgel

Gottesdienste
Seelsorge
Gemeindeleben
Kreise und Gruppen
Die Kirche
Kurzkronik
Organisation
Kontakt


Die Orgel von 1987

Sämtliche Register entstammen der ehemaligen Walcker-Orgel, Opus 2983, erbaut 1952 und disponiert von Gerard Bunk. Diese Orgel stand ursprünglich im Goldsaal der Westfalenhalle in Dortmund. 1984 wurde diese Orgel von der Neuapostolischen Kirche des Landes NRW gekauft. Das wertvolle Pfeifenwerk wurde in mehreren kleinen Pfeifenorgeln in NRW bei Kirchenerweiterungen und -neubauten wieder verwendet. 33 Register dieser Walcker-Orgel wurden in der Neuapostolischen Kirche Herford verbaut.


Disposition 1987

Hauptwerk I Positiv II Schwellwerk III

Pedal

Praestant 8' Gedackt 8' * Rohrflöte 8'

Subbaß 16'

Gemshorn 8' Quintade 4' Salicional 8' Oktavbaß 8'
Grob-Gedackt 8' Prinzipal 2' Unda maris 8' Choralbaß 4'
Oktave 4' Cymbel 4-5f Prinzipal 4' * Nachthorn 2'
Koppelflöte 4' Blockflöte 4' Mixtur 4-6f
Nasat 2 2/3'
Oktave 2' * Bombarde 16'
Superoktave 2' Sesquialtera 2f Trompete 8'
Cornet 5f 8' Superquinte 1 1/3'
Mixtur 6-8f Scharf 4-5f
Trompete 8' Krummhorn 8'
Clairon 4' Schalmei 4'

- elektrische Trakturen, Schleifladen
(zumindest teilweise von 1954)-

Koppeln: II/I, III/I, III/II, I/Ped, II/Ped, III/Ped

- Prospektpfeifen von 1987-
Die mit * gekennzeichneten Register
stammen aus der Vorgängerorgel von Steinmeyer.


Kultur-Elfmeter für die NAK NRW
Originalregister des Orgelsinfonikers Gerard Bunk wiederentdeckt

Welcher Musiker träumt nicht davon, seine Zuhörer mit dem Werk eines Komponisten zu verzaubern, indem er es auf einem Instrument darbietet, auf welchem der alte Meister selbst früher seine Töne entlockt hatte? In den NAK-Gemeinden Dortmund-Nord und Herford-Mitte ist dies jetzt möglich: die Wiedergabe von Werken des spätromantischen Komponisten Gerard Bunk (1888-1958) mit den Orgelpfeifen von Gerard Bunk.

Dortmund (gk). Schnell fiel der Mantel des Vergessens über den begnadeten Organisten und Komponisten Gerard Bunk nach seinem Tode 1958. Zu Unrecht: bereits zu Lebzeiten genossen seine Werke die Anerkennung der namhaftesten Orgelkomponisten und Organisten seiner Zeit. Albert Schweitzer sah in Bunks Legende op. 29 die gelungene Synthese der Stile Mendelssohns und Francks, und Charles-Marie Widor schätzte seine Werke ebenso wie Marco Enrico Bossi, der Bunks op.31 prophezeihte, das Werk "werde einmal Bestandteil des Repertoires eines jeden guten Organisten sein." Mit Max Reger bestand ein von gegenseitiger Hochachtung geprägter Kontakt.

Beinahe hätte die in den 20er/30er Jahren aufkommende "Orgelbewegung" die Werke Bunks auf die Müllhalde der vergessenen Werke befördert. Mit der "Orgelbewegung" wurden barocke ästhetische Ideale proklamiert, die der Klangwelt Johann Sebastian Bachs (1685-1750) entsprachen. Bunk, dessen Stil gefühlsbetont, sensibel und von großer harmonischer Komplexität geprägt ist, lehnte es ab, sich kompositorisch anzupassen.

Seit einigen Jahren erfährt sein Schaffen eine Renaissance: seine Musik wird als sehr farbig empfunden, die Noten sind wieder erhältlich (u.A. bei Breitkopf & Härtel), es gibt CDEinspielungen seiner Werke, namhafte Konzertorganisten haben seine Werke in ihrem Repertoire (u.A. Matthias Eisenberg). Prof. Stockmeier schreibt in einem Konzertprogramm vom 26.11.1997 in Neuss: "Seine harmonisch kühnen Werke voll persönlicher Eigenart verdienen es, in einem Atem mit denen Regers und Karg-Elerts genannt zu werden."

Und von diesem Komponisten existieren Register einer von ihm disponierten Orgel in verschiedenen Gemeinden der Neuapostolischen Kirche. Nachdem im 2. Weltkrieg "seine" Orgel, eine Walcker mit 5 Manualen und 105 Registern in der Dortmunder St.Reinoldi-Kirche, kaputt gebombt wurde, hatte er erst 1952 wieder eine neue Konzertorgel: eine Walcker mit auf 3 Manualen verteilten 64 Registern im Goldsaal der Dortmunder Westfalenhalle. Bunk war maßgeblich an der Disposition und Konzeption dieser Orgel beteiligt und gab bis zu seinem Tode 1958 eine Vielzahl von Konzerten auf ihr.

Nach 1958 verfiel die Orgel mit der Opuszahl 2983 nach und nach, bis sie 1984 aufgekauft wurde - von der NAK. Die verwendbaren Register wurden auf verschiedene Orgeln aufgeteilt: so wurde aus 33 Registern in Herford eine neue Orgel mit 3 Manualen aufgebaut. Die Walcker-Orgel der Gemeinde Dortmund-Nord aus dem Jahre 1948 wurde um 10 Register aus der Bunk-Orgel aufgestockt. Weitere einzelne Register verstreuen sich auf etliche Orgeln der Gebietskirche NRW.

Damit besitzt die NAK einen musikhistorischen Leckerbissen: die Musik eines Komponisten lässt sich am besten mit "seinen" Registern wiedergeben. Und solche Register stehen in der NAK.

d.korthals/, 2004-10-10
© glaubenskultur Verlag 1996-2007


Bunk-Register wiederentdeckt
Neuapostolische Kirche NRW kaufte 1984 bedeutende Orgel

Der Dortmunder Musikwissenschaftler und Organist Dietmar Korthals hat 43 Register der ehemaligen Goldsaalorgel der Westfalenhalle wieder entdeckt - verteilt auf neuapostolische Kirchen in ganz Nordrhein-Westfalen.

Dortmund (gk). Die Goldsaalorgel wurde 1952 von der Firma Walcker (Ludwigsburg) gebaut und von Gerard Bunk entworfen. Bunk war von 1925 bis zu seinem Tod 1958 Kantor und Organist an der Dortmunder St. Reinoldi-Kirche. Zwischenzeitlich in Vergessenheit geraten, wird Gerard Bunk derzeit in Fachkreisen als Komponist bedeutender Orgelwerke wiederentdeckt. Nachdem seine „Hausorgel“ in der St. Reinoldi-Kirche 1944 durch einen Fliegerangriff zerstört worden war, investierte Bunk ab 1950 seine ganze Kraft in den Entwurf einer Orgel für den Goldsaal der Westfalenhalle. Doch nach seinem Tod verwaiste das Meisterwerk zusehens, bis es 1984 schliesslich verkauft wurde. Dem Musiker Dietmar Korthals gelang es nun, den Weg der Orgel nach ihrem Verkauf nachzuzeichnen.

Sie soll eine Konzertorgel nach französisch- romantischem Vorbild werden. Zusammen mit dem Dortmunder Organisten Max Lorf arbeitet Gerard Bunk ab 1950 an drei Entwürfen für die Disposition und den Spieltisch einer Orgel, die den Goldsaal der Westfalenhalle zieren soll. Die beiden legen Wert auf zahlreiche Spielhilfen mit denen sich beispielsweise die Musik der berühmten Komponisten der französischen Romantik Charles Marie Widor (1844 – 1937) und César Franck (1822 – 1890) spielen läßt.

Bunks „Haus und Hoflieferant“, die Ludwigsburger Firma Walcker, erhält den Zuschlag zum Bau des visionären Instrumentes. Harte Verhandlungen beginnen mit den Orgelbauern auf der einen Seite und der Westfalenhallen AG auf der anderen Seite, der Auftraggeberin. Bunk steht als Vermittler dazwischen. Er arbeitet, in der Hoffnung, später die Betreuung der Orgel übernehmen zu können, kostenlos. Eine mündliche Absprache mit der Westfalenhallen AG gibt ihm vermeintlich Sicherheit.

Für die Orgel des Goldsaales sind ursprünglich DM 60.000,- eingeplant. Ein Betrag, der später nach oben korrigiert werden muss. Es treten Probleme mit dem Raumarchitekten auf. Der Termin für die Fertigstellung kann nicht gehalten werden. Der Goldsaal wird schließlich am 27. Januar 1952 ohne Orgel eingeweiht. Bunk spielt auf einem Flügel. Zwei Monate später, am 7. März, ist es soweit: das erste öffentliche Konzert mit der neuen Orgel findet statt. Im Goldsaal der Westfalenhalle steht mit 64 Registern, drei Manualen und 5.000 Pfeifen Westdeutschlands größte Orgel.

Bunks Programm ist klug ausgewählt: mit dem Concerto F-Dur von Händel, der Sonate f-moll von Mendelsohn- Bartholdy, dem Intermezzo und der „Stunde der Freude“ von Enrico Bossi kann er zeigen, was in seinem Meisterstück steckt. Gerard Bunk hat aber nicht allen Grund zur Freude. Die Westfalenhallen AG hatte sich nicht an ihre mündliche Zusage gehalten und die Betreuung der Orgel ebenfalls an die Ludwigsburger Orgelbaufirma vergeben. Er befürchtet, dass die weite Entfernung kein Vorteil für den Zustand des Instrumentes ist. Offenbar bewahrheiten sich seine Befürchtungen: schon 1953 beschwert sich Bunk brieflich über die Verwahrlosung der Orgel.

Von Anfang an weiß die Westfalenhallen AG wohl nicht wirklich, was sie mit dem wertvollen Instrument anfangen soll. Große Konzerte finden kaum statt. Die Hauptaufgabe der Orgel besteht in der Umrahmung von Innungsfesten und Jubiläumsveranstaltungen. Im Januar 1958 teilt die Betreiberin mit, dass das Instrument in die Kleine Halle verlegt werden soll.

Nach dem Tode Gerard Bunks gerät die Walcker-Orgel immer mehr in Vergessenheit. Ein undatierter Zeitungsartikel spricht von einer „langen Pause“, nach der die Orgel wieder erklang: Paul Menzel spielte vor 1.500 Schülern auf ihr unter anderem Kompositionen ihres geistigen Vaters. Dass der neue Standort kein Platz für Konzerte ist, ahnt der Schreiber des Artikels: „Zwar hat die Orgel nun eine neue Heimat gefunden, doch hoffentlich ist sie in der Kleinen Halle nicht zum Dornröschenschlaf verurteilt.

An Pfingsten 1984 erklingt das Meisterstück der Orgelbaukunst zum letzten Mal – im Rahmen eines Gottesdienstes der Neuapostolischen Kirche. Dafür hatte Werner Silva es zusammen mit einem Team nocheinmal hergerichtet. Er betreut das fast vergessene Instrument schon seit längerem ehrenamtlich. Eine gründliche Restaurierung lehnt der Fachberater der Westfalenhallen AG, Prof. Ständer, ab: der Standort rechtfertige eine so große Investition nicht, behauptet er.

Silva, neuapostolischer Priester, fädelt zwischen 1984 und 1985 schließlich den Verkauf der Orgel an die Neuapostolische Kirche ein. Vierzehn Tage benötigt er mit seinen Helfern, um das Instrument auszubauen. Es wird in der kircheneigenen Orgelwerkstatt in Witten-Rüdinghausen eingelagert und von der neuen Besitzerin nach und nach aufgeteilt. Bekannt ist heute, dass 33 Register in der Kirche Herford verbaut wurden, zehn bekam die Dortmunder Zentralgemeinde. Ein 32’-Register wurde an die Katholische Kirche in Datteln verkauft. Den Rest findet man vermutlich in manch einer kleinen neuapostolischen Kirche in Nordrhein-Westfalen.

Dietmar Korthals brachte Werke von Gerard Bunk mit den Orgininalregistern, die in Dortmund erhalten, geblieben sind zu Gehör. Seiner Einladung folgten zwei Vertreter der Gerard- Bunk-Gesellschaft e.V. (Kamen) und 40 interessierte Besucher. Auf dem Programm standen mit der Legende op. 29 und der Fantasie op. 57 zwei große sinfonische Werke Bunks. Die Walcker-Orgel der neuapostolischen Gemeinde Dortmund-Nord in der Braunschweiger Straße stammt aus dem Jahre 1948 und bildet einen würdigen Rahmen für die zehn ehemaligen Goldsaal-Register. Eindrucksvoll gelang es dem Organisten ihre Farbigkeit vorzuführen.

Der weitaus größere Teil der Register (33) aus der Westfalenhallen-Orgel befindet sich jedoch in Herford.


Gottesdienste

Für neuapostolische Christen haben die Gottesdienste eine besondere Bedeutung. Als fester Bestandteil des christlichen Lebens bieten sie Gelegenheit zur Gemeinschaft mit Gott und den Gläubigen. Die Gottesdienstteilnehmer finden hier die notwendige Ruhe, Gottes Wort zu hören. Hier können sie göttlichen Frieden, Gnade und Erlösung erlangen und die göttliche Liebe verspüren. Unsere Gottesdienste stehen allen interessierten Menschen offen. Überzeugen Sie sich, wie wohltuend sich Ruhe und Seelenfrieden in der heutigen Zeit auswirken können.

Die Gottesdienste finden in der Regel statt:
sonntags um 9:30 Uhr
mittwochs um 19:30 Uhr

An christlichen Feiertagen oder zu besonderen Anlässen kann es hiervon abweichende Regelungen geben.
Sie sind uns jederzeit herzlich willkommen!


Persönliche Seelsorge
Neben den Gottesdiensten können die Mitglieder der Neuapostolischen Kirche auch eine persönliche, seelsorgerische Betreuung in Anspruch nehmen. Dazu gehören unter anderem:

  • Hausbesuche
  • Krankenbesuche
  • Besondere Betreuung von Kindern, Jugendlichen und Senioren
  • Trauerbegleitung

Gemeindeleben

Die Gemeinde ist das Zentrum des neuapostolischen Glaubenslebens. Sie ist das sich aus der Vielfalt und Verschiedenheit der einzelnen Gemeindemitglieder und -gruppen ergebende Ganze.Das Gemeindeleben genießt einen hohen Stellenwert. Das zentrale Angebot sind die Gottesdienste. Den Bedürfnissen entsprechend finden neben den regelmäßigen Gottesdiensten, zu welchen alle Menschen eingeladen sind, besondere Gottesdienste für Kinder, Jugendliche, Singles und Senioren statt.

Verschiedene außergottesdienstliche Aktivitäten werden zur Pflege der Gemeinschaft und Förderung des Zusammenhalts angeboten, wie zum Beispiel

  • Brunch nach dem Sonntagsgottesdienst
  • Gemeindefest

Zudem werden in lockeren Abständen Seminare zu bestimmten Themen des Lebensalltages angeboten, wie zum Beispiel zum Ehe- und Familienleben oder dem Umgang mit Suchtkrankheiten.


Kreise und Gruppen in der Gemeinde

Kleinkinder
Für die Eltern mit kleinen Kindern steht ein besonderer Raum in der Kirche zur Verfügung. Der Eltern-Kind-Raum besitzt eine Sichtverbindung zum Altar im Kirchenschiff sowie Lautsprecher. Dadurch können die Eltern dem Gottesdienst folgen und die Kleinen können sich trotzdem frei bewegen oder Geräusche machen, ohne die restliche Gemeinde abzulenken.

Vorsonntagschule
Parallel zum Sonntagsgottesdienst findet für die Kinder im Alter von ca. 4-6 Jahren die Vorsonntagsschule statt. Spielerisch werden sie hier von besonders dafür geschulten weiblichen Lehrkräften mit den Inhalten der Bibel und dem Glaubensziel vertraut gemacht.

Sonntagsschule
Parallel zum Sonntagsgottesdienst findet für die Kinder im Alter von 6-10 Jahren die Sonntagsschule statt. Auf altersgerechte Weise werden ihnen die Glaubenswerte in die Seele gelegt. Die Lehrkräfte vermitteln einen Bezug zwischen dem Gehörten und dem Erlebten und dem Verhalten eines jeden Einzelnen.
Einmal im Monat feiern die Kinder im Rahmen der Sonntagsschule das Heilige Abendmahl. Dann wird die Sonntagsschule durch ein priesterliches Amt durchgeführt.
Einmal im Jahr findet darüber hinaus ein regionaler Kindergottesdienst statt, zu dem alle Kinder aus dem Kirchenbezirk Herford eingeladen sind.

Religionsunterricht
Einmal wöchentlich findet für Kinder im Alter von 10-13 Jahren der Religionsunterricht statt. Er ersetzt den entsprechenden Schulunterricht. Es bleibt den Eltern jedoch freigestellt, ihre Kinder zusätzlich am Religionsunterricht der öffentlichen Bildungseinrichtungen teilnehmen zu lassen.

Konfirmandenunterricht
Der Konfirmandenunterricht bereitet die Kinder im Alter von 13 Jahren auf ihre Konfirmation vor und dauert ein Jahr. Die in Sonntagschule und Religionsunterricht vermittelten Glaubensgrundsätze werden vertieft, so dass die Kinder nach ihrer Konfirmation - in der Regel im Alter von 14 Jahren - als religionsmündige und eigenverantwortliche neuapostolische Christen ihren Glauben bewusst leben können.

Jugend
Nach der Konfirmation gehören die jungen Menschen zum Kreis der Jugend. Durch zahlreiche Aktivitätsangebote soll sich siese Altersgruppe, die mit vielen Herausforderungen konfrontiert ist, begleitet und integriert fühlt und ein positives Weltbild entwickeln.
Ein Jugendbeauftragter leitet die zweimal monatlich stattfindenden Jugendabende, die speziell auf die Bedürfnisse der Jugendlichen abgestimmt sind.
Einmal im Monat findet für die Jugendlichen des gesamten Kirchenbezirkes ein Bezirks-Jugendgottesdienst statt. Einmal jährlich findet der großer Jugendtag für alle Jugendlichen der Gebietskirche Nordrhein-Westfalen im CentrO in Oberhausen statt.

Jugendliche begleiten die Gottesdienste mit eigenen Jugendchören und Orchestern.
Darüber hinaus fördern gemeinsame Freizeitveranstaltungen den Zusammenhalt und bieten die Möglichkeiten, sich untereinander näher kennen zu lernen.

Senioren
Unsere Senioren sind aktiv!
In der Gemeinde treffen sich die Senioren bei Kaffee und Kuchen zu geselligen Zusammenkünften. Der Seniorenbeauftragte leitet diese Stunden, in denen Kurzweil geboten wird und die Senioren Gelegenheit haben, sich untereinander auszutauschen. Diese Treffen werden gelegentlich auch genutzt, um Jugendliche einzuladen und gemeinsamen Gedankenaustausch zu pflegen oder um etwas mehr über die Sorgen und Probleme oder die Lebensart der jeweils anderen Altersgruppe zu erfahren. Auf regionaler Ebene finden regelmäßig Ausflüge und speziell auf Senioren abgestimmte Gottesdienste statt. Mit eigenen Seniorenchören werden diese Gottesdienste begleitet.

Chor- und Instrumentalmusik
Musik und Gesang besitzen in der Neuapostolischen Kirche einen hohen Stellenwert. Sie sind wichtige Elemente eines jeden Gottesdienstes. Durch sie werden Gott Lob und Ehre dargebracht und die Gemeinde erfreut.
Ein gemischter Gemeinde-Chor gestaltet jeden Gottesdienst mit. Einmal pro Woche treffen sich die Sänger zur Chorprobe in der Gemeinde. Zu besonderen Gelegenheiten werden instrumentale Solo- oder Ensemblevorträge zum Anhören gebracht.
Zur Begleitung des Gemeinde- und Chorgesangs besitzt die Gemeinde Herford eine Pfeifenorgel mit 33 klingenden Registern.
Musikalische Talente werden möglichst früh gefördert. Die von der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen finanziell unterstütze Ibach-Akademie in Schwelm bietet interessierten Musikern die Möglichkeit, ihre Kenntnisse und Fertigkeiten in nahezu fast allen Bereichen von professionellen Dozenten schulen und weiterentwickeln zu lassen.


Die Kirche

Das Kirchengebäude an der Hermannstraße 8 ist Sitz der Gemeinde Herford und als Bezirksgemeinde auch zentraler Ort für Veranstaltungen innerhalb des Kirchenbezirkes Herford; sowie gleichzeitig kirchliches Regionalzentrum für Ostwestfalen-Lippe für die Durchführung von Festgottesdiensten und Großveranstaltungen.

Die Kirche wurde als Neubau auf einem 1984 erworbenen ehemaligen Firmengelände errichtet und am 2. August 1987 durch den damaligen Kirchenpräsidenten der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen, Bezirksapostel Hermann Engelauf, eingeweiht. Die Kirche bietet insgesamt bis zu 1.150 Personen Platz und besteht im Wesentlichen aus dem Kirchenschiff (für ca. 400 Personen), einer mit Raumteilern abtrennbaren Empore (für ca. 580 Personen), Nebenräumen (für Jugend, Unterrichte, Mutter-Kind, Ämterzimmer und Sanitätsraum) und einer Tiefgarage (für ca. 60 Fahrzeuge)


Kurzchronik der Gemeinde Herford

1904 Geburtsjahr der Gemeinde Herford. Taufe von Wilhelm Ludwig Leber am 7. August. Schon vorher gibt es Versammlungen von etwa 20 Gläubigen am Steinweg in Herford.

1907 Umzug der Gemeinde Herford zur Hämelinger Straße. Priester Wilhelm Hüske wird der erste Vorsteher. Bis dahin wird die Gemeinde mit ca. 40 Mitgliedern seelsorgerisch von Amtsträgern aus Bielefeld betreut.

1908 Umzug zur Leopoldstrasse. Priester Ernst Wilhelm Leber wird Vorsteher für die ca. 80-köpfige Gemeinde, da Priester Hüske erkrankt ist.

1925 Aus der Gemeinde Herford geht am 1. Januar die erste eigenständige Gemeinde hervor: Bad Salzuflen. Sie wird zunächst auch vom Prister Ernst Wilhelm Leber betreut.Die Gemeinde Herford hatte zu dieser Zeit bereits einen 4-stimmigen Chor von über 20 Sängerinnen und Sängern.

1927 Die Geschwister aus Vlotho bilden ab dem 1. Januar eine eigenständige Gemeinde.

1928 Fertigstellung des neuen Kirchengebäudes Hermannstraße 30 und dritter Umzug der Gemeinde am 8. Februar.

1931 Vorsteher Ernst Wilhelm Leber empfängt das Hirtenamt und Priester Arnold Austmann das Evangelistenamt.

1941 verstarb Hirte Leber, Evangelist Arnold Austmann wird neuer Vorsteher.

1943 Im Gottesdienst am 26. September empfängt Vorsteher Arnold Austmann das Hirtenamt, Priester Wilhelm Knaupmeier wird Gemeindeevangelist.

1947 Gründung des Ältestenbezirks Herford. Evangelist Wilhelm Knaupmeier wird am 26. Juli Bezirksvorsteher und empfängt das Amt des Bezirksältesten.

1952 Wilhelm Knaupmeier wird zum Bischof ordiniert.

1953 Wilhelm Knaupmeier wird zum Apostel ordiniert. Neuer Bezirksvorsteher wird Bezirksältester Karl Lihra.

1963 Am 21. November wird eine zweite Gemeinde in Herford gegründet: Herford II am Alten Postweg. Die bisherige Gemeinde an der Hermannstraße heißt nun „Herford I“.

1964 Hirte Austmann wird am 2. August in den Ruhestand versetzt und Evangelist Karl Wöhrmann aus Bad Salzuflen wird neuer Gemeindevorsteher. Am 13. September werden die Evangelisten Karl Wöhrmann (Herford I) und Rudolf Knaupmeier (Herford II) zu Hirten für ihre jeweilige Gemeinde gesetzt, Priester Karl-Heinz Northoff wird Gemeindeevangelisten für Herford I.

1966 Apostel Wilhelm Knaupmeier hält am 16. November seinen letzten Gottesdienst in Herford und wird noch im gleichen Jahr in den Ruhestand versetzt.

1974 Hirte Rudolf Knaupmeier, Vorsteher der Gemeinde Herford II, wird am 2. Juni in den Ruhestand versetzt; Priester Horst Ehlebracht aus der Gemeinde Herford I wird neuer Vorsteher der Gemeinde Herford II.

1977 Aus der Gemeinde Herford I heraus entsteht eine weitere Gemeinde: Herringhausen. Sie besteht aus ca. 60 Geschwistern, die zunächst auch von Hirten Horst Ehlebracht betreut werden.

1978 Hirte Wöhrmann geht am 03.09. in den Ruhestand; Evangelist Karl-Heinz Northoff wird neuer Vorsteher der Gemeinde Herford I.

1981 Der Ältestenbezirk Herford wird mit Inruhesetzung des Bezirksältestem Karl Lihra in die Bezirke Herford und Minden geteilt. Hirte Horst Ehlebracht wird am 29. März als Bezirksältester ordiniert und zum neuen Bezirksvorsteher des Bezirks Herford gesetzt.

1982 Bezirksältester Ehlebracht wird zum Bischof ordiniert. Die in diesem Jahr beginnende Missionsarbeit in Portugal, auf Madeira und den Azoren wird aus Herford durch Pr. Heinz Ehlebracht unterstützt.

1983 Bischof Ehlebracht wird an Pfingsten zum Apostel ordiniert. Die Aufgabe des Bezirksvorstehers übernimmt zunächst der Bezirksälteste Ewald Sieveke aus Detmold.

1984 Neuer Bezirksvorsteher für den Bezirk Herford wird am 29. Januar Evangelist Wolfgang Lack aus Bad Oeynhausen, der zum Bezirksevangelisten gesetzt wird. Mit den Bauarbeiten des neuen Kirchengebäudes an der Hermannstraße 8 wird begonnen.

1985 Bezirksvorsteher Wolfgang Lack wird zum Bezirksältesten ordiniert und Evangelist Lothar Heemeier zum Bezirksevangelisten.

1987 Das neue Kirchengebäude Hermannstraße 8 mit ca. 1.100 Sitzplätzen wird nach ca. 22-monatiger Bauzeit am 2. August durch Bezirksapostel Hermann Engelauf eingeweiht. Die Gemeinde heißt nun „Herford“. Priester Hans-Werner Hartwig wechselt als neuer Vorsteher und Evangelist am 25. Oktober in die Gemeinde Bad Salzuflen.

1989 Evangelist Karl-Heinz Northoff tritt am 19. März krankheitsbedingt in den vorzeitigen Ruhestand. Neuer Vorsteher der Gemeinde Herford wird Hirte Hans-Jürgen Gasser aus der Gemeinde Spenge.

1990 Priester Helmut Hartwig empfängt das Amt eines Gemeindeevangelisten für Herford. Im November desselben Jahres wechselt Evangelist Hartwig in die Gemeinde Schötmar zur Unterstützung des dortigen Vorstehers.

1991 Apostel Horst Ehlebracht wird am 13. Oktober zum Bezirksapostel für Nordrhein-Westfalen gesetzt. Am 27. November wird Priester Werner Köster Gemeindeevangelist für die Gemeinde Herford.

1996 Die Gemeinde gibt einen weiteren Priester ab: am 1. Januar wechselt Priester Matthias Friedrich nach Lippinghausen. Am 24.03. wird er dort als Evangelist ordiniert und gleichzeitig zum Vorsteher der Gemeinde gesetzt.

1998 Hirte Helmut Hartwig wird am 22. November in Lippinghausen zum Bezirksevangelisten gesetzt.

2003 Am 1. Januar wird Bezirksapostel Horst Ehlebracht in Oberhausen nach längerer Krankheit in den Ruhestand versetzt. Die Verantwortung für die Gebietskirche Nordrhein-Westfalen wird Bezirksapostel Wilhelm Leber übertragen. Vorsteher Hans-Jürgen Gasser geht am 14. September nach 14-jähriger Tätigkeit als Gemeindevorsteher in den Ruhestand. Evangelist Matthias Friedrich kehrt von Lippinghausen – zwischenzeitlich in „Hiddenhausen“ umbenannt - als neuer Vorsteher nach Herford zurück.

2004 Die Gemeinde zählt heute ca. 480 Geschwister, die von 22 Amtsträgern betreut werden. Vom 13. - 21. November wird das 100-jährige Bestehen der Gemeinde Herford im Rahmen einer besonderen Jubiläums-Festwoche gewürdigt.

2005 Am 4. September erfolgt die offizielle Zusammenlegung mit der Gemeinde Herford-Nord. Die Gemeinde heißt nun "Gemeinde Herford" und zählt ca. 600 Geschwister, die von 25 Amtsträgern betreut werden.
Vom 2. - 6. November findet im Rahmen der "Woche des stillen Gedenkens" eine Bilderausstellung von Heinz Schön zum Thema "Ostsee 1945" statt. Weitere Veranstaltungen sind ein Bildervortrag und Erlebnisbericht von Heinz Schön und ein Klavier- und Gesangskonzert. Die Veranstaltungswoche findet ihren Höhepunkt und Abschluss im Gottesdienst zum Gedächtnis der Entschlafenen am 6. November.
Die beiden Priester Heinz Ehlebracht und Heinz Humke treten in diesem Jahr in den Ruhestand.

2006 Am 27. August findet in der neuapostolischen Kirche Herford zum ersten Mal ein Konzert im Rahmen des Herforder Orgelsommers statt. Organist ist Angelo Castaldo aus Neapel. Es ist die einzige Kirche im Rahmen dieser Veranstaltung, in der die Zuhörer dem Organisten und dem Orgelprospekt zugewandt sitzen können.


Organisation

Die Gemeinde Herford gehört zum Verwaltungsbezirk Herford der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen. Zu diesem Verwaltungsbezirk, der vom Bezirksältesten Wolfgang Lack geführt wird, gehören weitere 10 Gemeinden im Kreis Herford.

Die Gemeinde Herford hat derzeit ca. 600 eingetragene Mitglieder. Die seelsorgerische und organisatorische Pflege liegt in den Händen von Evangelist Matthias Friedrich, der von Gemeindeevangelist Werner Köster und weiteren 11 Priestern und 13 Diakonen unterstützt wird.

Ehrenamtliche Mitarbeit

Die seelsorgerischen und organisatorischen Aufgaben in der Gemeinde werden ehrenamtlich erfüllt. Jede ehrenamtliche Tätigkeit in der Neuapostolischen Kirche soll von christlicher Nächstenliebe, gegenseitigem Verständnis und Wertschätzung geprägt sein. Seelsorge soll dazu beitragen, dass die Gläubigen in ihrem Leben auf dem Weg in die ewige Gemeinschaft mit Gott glückliche Menschen und entschiedene Christen sein können. Vorbild ist der selbstlose und vorurteilsfreie Dienst am Nächsten im Sinne Jesu Christi. Alle kirchlichen Handlungen und Segnungen, z.B. Taufen, Trauungen oder Beerdigungen, werden unentgeltlich ausgeführt.


Kontakt
Neuapostolische Kirche
Gemeinde Herford
Hermannstraße 8
32051 Herford

Gemeindevorsteher: Dirk Pfau


Mit freundlicher Genehmigung der Kirchengemeinde und www.glaubenskultur.de
OI-H-9
weiterführende Links

Webseite Neuapostolische Kirche



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