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Die Orgel der St.-Andreas-Kirche in Kirchheim a.d. Weinstraße

Disposition

Die Geschichte der Gemeinde
Kontakt/Ansprechpartner


Disposition
Hartung, 1750; Walcker 1896;  umgebaut 1954 Mönch Orgelbau

Hauptwerk
I. Manual C - g'''
Oberwerk
II. Manual C - g'''
Pedalwerk
C - f'
Principal 8' Bourdon 8' Subbass (*) 16'
Großgedackt 8' Flaut travers Disk. 8' Octavbass 8'

Viola di Gamba 8'

Rohrflöte 4' Octave 4'
Octave 4' Salicional 4' Posaune(°) 16'
Flöte 4' Principal 2' Trompetbass 8'

Quinte 2 2/3'

Nassat 1 1/3'

Superoctave 2'

Scharf 3 f. 1'

Mixtur 4 f. 1'

Vox humana 8' (*) aus der Walcker-Orgel von 1896
Comet 4 f. Disk 4' Tremulant

(°) aus der Orgel von 1954

Trompete 8'

Spielhielfen:
Manualkoppel II/I
Pedalkoppel I
Pedalkoppel II

Stimmung nach Werckmeister III

Die Geschichte der Kirche Text:Simone Seeger

An einem historischen Ort steht die heutigeevangelische St.-Andreas-Kirche in Kirchheim: Vermutlich wurde an dieser Stelle schon in fränkischer Zeit eineder ersten Kirchen in der Umgebung gebaut. Zum ersten Mal erwähnt wird diese Kirche in einer Urkunde aus dem Jahre 1151. Da sie jedoch dem Ort viel früher bereits den Namen gab, kann man davon ausgehen, dass hier schon im 6. Jahrhundert ein Gotteshaus für die Bewohner der umliegenden Dörfer stand.

Dieser erste Kirchenbau wurde im 13. Jahrhundert durch einen neuen im frühgotischen Stil ersetzt, der wesentlich kleiner war als die heutige Kirche. Von ihm ist in der Ostwand noch ein Chorbogen erhalten.

Um das Jahr 1500 wurde dann mit dem Bau der heutigen Kirche begonnen. Aus dieser Zeit stammt der Chor mit seinem spätgotischen Netzgewölbe. Deutlich jünger ist das Kirchenschiff, das vermutlich Anfang des 17. Jahrhunderts fertiggestellt wurde. Etwa 150 Jahre später hat man es dann nochmals verlängert und eine zweite Tür eingefügt. Aus dieser Zeit, von 1761, stammt auch der 42 Meter hohe Kirchturm.

Dass die Kirche zunächst als katholisches Gotteshaus diente, lässt sich noch heute an ihrer Ausstattung erkennen: Der gotische Altar, entstanden um 1500 in einer mittelrheinischen Schnitzwerkstatt, zeigt die Figuren der heiligen Anna und der heiligen Maria. Ihre Haltung lässt darauf schließen, dass sie ursprünglich Teil einer Annaselbdrittgruppe waren, d.h. dass noch eine Figur des Jesuskindes zu der Gruppe gehörte. Diese Figur ist jedoch über die Jahrhunderte verloren gegangen. Auf dem Sockel des Altars ist das Schweißtuch der heiligen Veronika zu sehen, das von zwei Engeln gehalten wird. Im Jahre 1524 wurde der Altar in der Kirche aufgestellt.

Ebenfalls aus der Zeit um 1500 stammen das große Kruzifix und das Sakramentshäuschen neben dem Aufgang zur Kanzel. Mit seinem kunstvollen spätgotischen Astwerk und der schmiedeeisernen Tür gilt es als kunsthistorisch besonders wertvoll. Gestützt wird das Sakramentshäuschen von der Figur eines Engels mit Schlüssel und Wappen. Die Schlüssel sind das Hoheitszeichen des Bischofs von Worms und weisen darauf hin, dass Kirchheim zu der Zeit zum Bistum Worms gehörte. Evangelisch ist die Kirche seit der Mitte des 16. Jahrhunderts.

Auffällig sind noch die beiden Grabsteine an der Südwand des Kirchenschiffs. Der erste erinnert an Wilhelm Wahl, Pfarrer in Kirchheim von 1691 bis zu seinem Tod im Jahre 1717. Der zweite Grabstein stammt von 1719 und trägt die Namen von Peter Michael de Savigny, Paulus de Savigny und Carolus Balthasar Meyer.

Aus der Zeit um 1750 stammt das barocke Gehäuse der Orgel. Das Instrument selbst wurde in dieser Zeit mehrmals umgebaut und erneuert, zuletzt 1993.


Ansprechpartner/Kontakt

Freundeskreis für Kirchenmusik in Kirchheim/Wstr. e.V.
Oberer Waldweg 7
67281 Kirchheim an der Weinstraße

E-Mail: info(at)konzertwinter.de


Mit freundlicher Genehmigung des Freundeskreis für Kirchenmusik in Kirchheim/Wstr. e.V. (Corinna Wörner)
Quelle: Webseite: http://www.konzertwinter.de
Fotos:  Dr. Albrecht Jordan
OI-K-35
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