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Die Orgel der Kirche Lindetal (Leppin)

Disposition

Der Patron
Der Kirchbau
Der Kirchturm
Die Glocken
Die Inneneinrichtung


Disposition
Buchholz, 1853

Manual C-f³

Pedal C-d'

Principal 8'

Subbass 16'

Octave 4' Violone 8'
Gedact 8'
Salicional 8' fehlt
Rohrflöte 4'fehlt
Decima quinta 2'


Der Patron

Nach der deutschen Wiedervereinigung übernahmen die Familien Scheidt und Meyer zu Siederdissen das ehemalige Volkseigene Gut (VEG) Leppin und gründeten die "Rittergut Leppin GmbH". Nach historischem Vorbild schlossen sie einen Patronatsvertrag mit der Kirchgemeinde Alt Käbelich zugunsten der Dorfkirche Leppin. In dem Vertrag verpflichtet sich die Rittergut Leppin GmbH gegen ein entsprechendes Stimmrecht, an den finanziellen Aufwendungen zur Erhaltung der Kirche Leppin zu beteiligen.


Der Kirchbau

Die Leppiner Kirche ist ein ehemals turmloser Feldsteinquaderbau des Übergangsstils, etwa um 1300 erbaut.

Im Jahre 1775 wurde Leppin ein Opfer der Flammen und brannte völlig nieder. Mit Hilfe einer Kollekte wurde die Kirche wieder aufgebaut. Bei diesem barocken Umbau wurden die Fenster stark vergrößert und das Äußere überputzt, so daß sich über den ursprünglichen Zustand und spätere Änderungen der Ringmauern über dem Mauerabsatz zunächst nichts feststellen läßt.

Die jetzige Turmanlage ist 1843 vorgebaut. Die Gerbekammer ist mit Benutzung der alten Quadersteine modern umgebaut zu Sakristei und Luftheizungsanlage. Sie liegt bündig angebaut ungewöhnlicherweise an der Südostecke, weil die Nordseite die der Straße zugekehrte Hauptansichtsseite ist.

Die Portale - ein Westportal und eine Priesterpforte an der Nordseite sind verstümmelt. Vor der Priesterpforte befindet sich eine massive gewölbte Vorhalle des 18. Jahrhunderts, welche modern umgebaut ist. An Fenstern sind nach dem barocken Umbau an jeder Langseite drei, an der Ostseite zwei vorhanden. Das Dachwerk ist ein liegender Kehlbalkendachstuhl mit Längsverriegelung aus dem 18. Jahrhundert.


Der Kirchturm

Die im Jahre 1843 errichtete Turmanlage des Strelitzer Baumeister erinnert durch die schlanke Bauform an ein Minarett. Er trägt oben eine kräftig vorgesetzte Plattform und eine schlanke vierseitige Pyramide mit Kugel und Kreuz.


Die Glocken

Die im Turm eingebauten Glocken wurden im zweiten Weltkrieg demontiert und wahrscheinlich zur Rohstoffgewinnung eingeschmolzen. Nach Ende des Krieges stiftete im Jahre 1952 die Gemeinde Leppin eine erste neue Glocke für die Kirche.

Im Jahre 1999 folgte der Einbau zwei weiterer Glocken. Damit konnte der historische Zustand wiederhergestellt werden.

Vor dem Einbau mußte das neue Glockenpaar in seinem Klang an die vorhandene Glocke angepasst werden. Im Rahmen dieser Arbeiten wurde das Glockentrio zugleich mit einer elektrische Läuteanlage versehen.


Die Inneneinrichtung

Die glatt geputzten Wände wurden vor 1925 mit Quadersockel und mittelalterlichen Motiven bemalt. In späteren Jahren sind diese Wandmalereien einem schlichten weißen Anstrich gewichen.

Die Balkendecke ist mir gestäbten Brettern verkleidet. Die Ausstattung mit Altar, Kanzel und Gestühl ist gotisierend modern.


Mit freundlicher Genehmigung der Kirchengemeinde
OI-L-36
 



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