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Die Orgel der Stiftskirche St. Marien in Neuzelle (ehem. Zisterzienserklosterkirche)

Geschichte der Sauer-Orgel
Disposition der Sauer-Orgel
Die Prozessionsorgel


Geschichte der Sauer-Orgel

Die Neuzeller Klosterkirche ist ein wahres Barockwunder, das völlig unerwartet in der Niederlausitzer Landschaft aufscheint. Der prächtige Innenraum will durch Lichtführung und Bildprogramm ein Weg im Himmel auf Erden sein.

Dem ordnet sich auch die Orgel ein, auch wenn ihr Prospekt erst aus dem Jahr 1806 stammt und das Werk noch – einmal 100 Jahre später – 1906 von Wilhelm Sauer aus Frankfurt/Oder eingebaut wurde.
Mit 24 klingenden Stimmen auf pneumatischen Kegelladen hat er ein typisches sinfonisches Instrument der Spätromantik geschaffen, das seine besonderen Qualitäten in der dynamischen Schattierbarkeit der fein ausintonierten Flöten und Streicherstimmen hat.
Die romantische Klangwelt und die barocke Architektur treffen sich im überwältigenden Raumerlebnis.

2001 wurde die Orgel von Christian Scheffler aus Sieversdorf rekonstruiert.


Disposition der Sauer-Orgel
erbaut von Wilhelm Sauer (Frankfurt/Oder) 1906 (op. 981)
Rekonstruktion Christian Scheffler (Sieversdorf) 2001

I. Manual (C-f’’’) II. Manual (C-f’’’) Pedal (C-d’)
Bordun 16’ Lieblich Gedackt 16' Principal 16’
Principal 8’ Geigenprincipal 8’ Subbaß 16’
Rohrflöte 8’ Gedackt 8’ Violon 16’
Flûte 8’ Concertflöte 8’ Principal 8’
Gemshorn 8’ Salicional 8’ Gedackt 8’
Gambe 8’ Traversflöte 4’ Posaune 16’
Octave 4’ Fugara 4’
Rohrflöte 4’
Rauschquinte 2fach 2 2/3’+2’
Cornett 2-3fach
Trompete 8’

Koppeln: II/I; I/P; II/P

Mezzoforte/Forte/Tutti
pneumatische Kegelladen

elektr. Zweitspieltisch auf der Chorempore mit elektronischer Setzeranlage (2001)


Die Prozessionsorgel
erbaut von Johann Michael Heinitz 1765 (I/4; mechanische Schleifladen)

Manual CD-c’’’
Grob Gedact 8’
Klein Gedact 4’
Principal 2’
Mixtur 2fach4

1765 baute Johann Michael Heinitz ein Orgelpositiv, das für die Prozessionen in der aufwendigen Liturgie der Zisterziensermönche transportabel gemacht ist.
Es umfasst vier Register und ist mitteltönig gestimmt. Der Balg liegt auf der Gehäusedecke.

Mit freundlicher Genehmigung von Albrecht Bönisch
OI-N-26
weiterführende Links:

Die Webseite der Pfarrei Beata Maria Virgo



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