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Die Orgel in St. Johannes Nepomuk Neckargemünd

Informationen zur Orgel
Disposition


Informationen zur Orgel

Die Katholische Pfarrkirche St. Johannes Nepomuk Neckargemünd wurde 1896 im neoromanischen Stil erbaut; in die neue Kirche baute der Heidelberger Orgelbauer Matthias Burkard im gleichen Jahr eine Kegelladenorgel mit 17 Registern auf zwei Manualen ein. Ab 1909 übernahm die Firma Heinrich Voith/Karlsruhe, später die Firma Carl Hess/Durlach die Wartung dieser pneumatischen Orgel. 1935 baute die Firma Bader/Hardheim die Orgel um: der Prospekt wurde um 1,30 Meter zurückversetzt, um dem bei Aufführungen des Kirchenchors mehr Platz auf der Empore zu haben. 1956 stellt in einem Gutachten die Firma Steinmeyer/Oettingen-Bayern aber fest, dass die Orgel verbraucht ist und eine Reparatur nicht mehr sinnvoll sein. Anfang der 1960-er Jahre war das sehr empfindliche Auslass-System häufig Ursache von Störungen und nicht mehr reparierbar.

Unter großen Opfern konnte 1966 dann endlich eine neue Orgel angeschafft werden. Die Firma Weise aus Plattling erbaute ein neues Werk mit modernem Prospekt, der in dem neoromanischen Kirchenbau eigene Akzente setzt. In einem Festgottesdienst wurde die neue Orgel am 9.10.1966 eingeweiht. Prof. Rudolf Walter spielte Orgelwerke von Bach, Reger und Händel. Dank der regelmäßigen Pflege versieht diese Orgel auch heute noch zuverlässig ihren Dienst. 1995 konnte im Rahmen einer Ausreinigung eine neue Basstrompete eingebaut und eine Registerteilung des Solozuges in ein Cornett und ein Kleingedackt umgesetzt werden.

Seit dem Jahr 2000 finden an der Kath. Kirche Neckargemünd Freitagskonzerte als Benefizkonzerte zu Gunsten der Orgel statt, 2014 fand schon das 50. Freitagskonzert statt. Dank dieser Einnahmen konnten in den vergangenen Jahren mehrere Reparaturen finanziert werden. Außerdem wurde im Juni 2011 wurde das Schwellwerk ausgereinigt und dort das alte, aus verschiedenen Pfeifentypen zusammengesetzte Zungenregister Regal 8’ durch eine neue klangschöne deutsche Oboe 8’ ersetzt. Die neue Oboe hat einen wunderbaren, warmen runden charakteristischen Klang. Sie eignet sich daher gut als Soloregister zum Hervorheben einer Melodie, aber ebenso auch als Klangvariation zusammen mit den anderen Pfeifen der Orgel.

So hat die Orgel heute auf zwei Manualen (Hauptwerk, Schwellwerk) und Pedal, insgesamt 23 Register, darunter vier Zungenstimmen mit insgesamt 1604 Pfeifen, so dass mit diesem Instrument Orgelmusik in einer großen Vielfalt umgesetzt werden kann.

Klaus Bretzer


Disposition
erbaut 1966 Orgelbau Weise, Plattling

Manual I C - g3 Hauptwerk Manual II C - g3 Schwellwerk Pedal C-f1

Prinzipal 8‘

Gedackt 8‘ Subbass 16‘

Rohrgedackt 8‘

Salicional 8‘

Oktavbass 8‘

Oktav 4‘

Rohrflöte 4’

Holzpommer 8‘

Kleingedackt 4‘

Prinzipal 2’

Oktav 4‘

Hohlflöte 2‘

Sesquialtera 2 2/3‘+ 1 3/5‘

Fagott 16‘

Rauschpfeife 2 2/3‘+2‘

Sifflöte 1 1/3’

Trompete 8‘

Mixtur 4-fach 1 1/3‘

Mixtur 3-fach 2/3‘

Cornett 5-fach (ab c1)

Oboe 8‘

Trompete 8‘

Tremulant

Mechanische Spieltraktur, Koppeln II/I, II/P,I/P
Elektrische Registertraktur, 2 freie Kombinationen

Mit freundlicher Genehmigung der Kirchengemeinde (Klaus Bretzer)
OI-N-38
weiterführende Links

Webseite Kath. Kirche Neckargemünd
Weitere Informationen zur Orgel
Informationen zu den Freitagskonzerten



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