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41. Internationale Orgelwochen
vom 25.02. - 18.03.2018 an St. Andreas Korschenbroich

Die Termine: (ausführliche Informationen zu allen Veranstaltungen finden Sie auf der Webseite des Festivals (s. unten)
Bei den ersten drei Konzerten Videoübertragung in den Altarraum.

25.02.2018
17 Uhr

Interpret: Paolo Oreni

Programm:
W. A. Mozart:: Fantasie und Fuga f moll, Kv 608
A. Vivaldi: Concerto in D-Dur, BWV 972
F. Liszt: Prometheus (Bearb.: Jean Guillou)
C. M. Widor: Allegro aus der 6. Symphonie, op. 42/2, mit Kadenz von Jean Guillou
P. Oreni: Improvisation über Themen aus dem Publikum


Paolo Oreni wird 1979 in Treviglio geboren. Mit 11 beginnt er bei Meister Giovanni Walter Zaramella am Musikinstitut „Gaetano Donizetti“ Orgel und Orgelkomposition zu studieren. Dank verschiedener Stipendien studiert er ab 2000 am Nationalkonservatorium von Luxemburg. Dort gewinnt er 2002 seinen ersten Preis im internationalen Wettbewerb „Prix Interrégional-Diplòme de Concert“. Er sammelt die wertvollen Anstöße unterschiedlicher Meister von internationalem Niveau wie besonders Jean-Paul Imbert und Lydia Baldecchi Arcuri, mit denen er sein Klavierrepertoire vertieft und erweitert.
Er nimmt an mehreren Meisterklassen von Jean Guillou teil und spielt die großen Orgeln in der Tonhalle Zürich und der Kirche St. Eustache in Paris. Er gewinnt verschiedene internationale Wettbewerbe. Im Juni 2004 erhält er eine lobende Auszeichnung im internationalen Wettbewerb „Ville de Paris“. Er spielt Solopartien mit dem Philharmonischen Orchester der Mailänder Scala, dem Kammermusikensemble des „La Verdi“ des Symphonieorchesters Mailand, dem Jeune Orchestre de Paris, dem Haydn-Orchester Bozen, dem Symphonischen Orchester Zürich und den Bochumer Symphonikern. Er setzt seine intensive Konzertkarriere mit rund 100 Konzerten pro Jahr fort und spielt regelmäßig bei den angesehensten internationalen Musik und Orgelfestivals. Seit 2006 hält er in ganz Europa Meisterklassen für Improvisation und Orgelvortrag von Bach bis zu den Zeitgenossen.

Foto: Olaf D. Hennig

04.03.2018
17 Uhr

Interpret: Matthias Giesen

Programm:
J. S. Bach (1685-1750):
a) Fantasie g-Moll, BWV 542,1
b) Choralbearbeitung 2Vater unser im Himmelreich“, BWV 683 aus der Clavierübung Teil III
c) Choralbearbeitung „O Mensch, bewein dein Sünde groß“, BWV 622 aus dem Orgelbüchlein
d) Fuge g-Moll, BWV 542,2
César Franck (1822-1890): Prière aus den Six Pièces
Matthias Giesen (*1973): Nachtstück I (2001)
Anton Bruckner (1824-1896): 1. Satz aus der Sinfonie Nr. 5 B-Dur Introduktion Adagio/Allegro Orgeltranskription: Matthias Giesen


Matthias Giesen stammt aus Boppard/Rhein. Nach dem Abitur studierte er in den Jahren 1993-2001 an den Musikhochschulen in Köln und Stuttgart die Fächer Kirchenmusik, Orgel, Musiktheorie und Hörerziehung (Musikpädagogik). Er studierte Orgel bei Clemens Ganz, Johannes Geffert und Bernhard Haas; Musiktheorie bei Johannes Schild und Friedrich Jaecker; Chor- und Orchesterleitung bei Henning Frederichs. Zahlreiche Kurse bei namhaften Organisten wie Marie-Claire Alain, Guy Bovet, Lorenzo Ghielmi, Jean-Claude Zehnder, Michael Radulescu u.a. runden seine Ausbildung ab. 1998 gewann er den 1. Preis beim Orgelwettbewerb der Fachakademie Bayreuth.
Nach verschiedener kirchenmusikalischer Tätigkeit in Köln wurde er 1999 Stiftsorganist am Augustiner-Chorherrenstift St. Florian/Oberösterreich (Bruckner-Orgel). Von 2003 bis 2017 arbeitete er dort als Stiftskapellmeister und leitete dort den Stifts-Chor St. Florian, die Schola Floriana und das Altomonte-Orchester. Nach verschiedener Lehrtätigkeit an der Musikhochschule Köln und der Universität Wien ist er seit Oktober 2003 Dozent an der Musik-Universität in Wien und seit 2016 auch an der Anton-Bruckner-Privatuniversität Linz.
Neben mehreren Rundfunk- und Fernsehaufnahmen führte ihn eine rege Konzerttätigkeit in fast alle europäischen Länder, sowie nach Nordafrika, Russland, Israel, Mexiko und Australien.
Seit 2006 ist er künstlerischer Leiter des Festivals St. Florianer Bruckner-Tage (gemeinsam mit Klaus Laczika).

Foto: Reinhard Winkler

11.03.2018
17 Uhr
Interpret: Daniel Beckmann

Programm:
L.-N. Clérambault (1676-1749): Suite du deuxième ton
Plein jeu - Duo - Trio - Basse de Cromorne - Flûtes - Récit de Nazard - Caprice sur les grands jeux
J. Pachelbel (1653-1706): Partita sopra „Christus, der ist mein Leben“
J. S. Bach (1685-1750): Partita „O Gott, du frommer Gott“, BWV 767
J. Reubke (1834-1858): Sonate c-Moll „Der 94. Psalm“


Prof. Daniel Beckmann wurde 2010 im Alter von 29 Jahren durch Karl Kardinal Lehmann zum Domorganisten an den Hohen Dom St. Martin zu Mainz berufen. Seither initiierte er die monatlichen Orgelmatineen und den Internationalen Orgelsommer und plant gemeinsam mit dem Bischöflichen Domkapitel einen Domorgelneubau. Nach Lehrverpflichtungen an der Musikhochschule Detmold und den Universitäten von Paderborn und Mainz wurde ihm 2016 eine Honorarprofessur für künstlerisches Orgelspiel und liturgisches Orgelspiel/Improvisation an der Hochschule für Musik Mainz übertragen. Darüber hinaus ist er regelmäßiger Gast in Kathedralen, Philharmonien und anderen Orgelmusikzentren des In- und Auslandes. Kurse, Jurorentätigkeiten, CD-Produktionen und eine regelmäßige Zusammenarbeit mit Rundfunk- und Fernsehanstalten (ARD, ZDF, SWR, WDR, SAT1, Phoenix u.a.) runden die Tätigkeit ab. Würdigungen seines Schaffens äußern sich u. a. in der Aufnahme in die "Bundesauswahl Junger Künstler" durch den Deutschen Musikrat (2005), im "Premier Prix" des Internationalen Orgelwettbewerbs der Abbaye Saint-Maurice d'Agaune (CH 2009), in der Verleihung des Kulturpreises seiner nordrhein-westfälischen Heimat (Kreis Olpe 2011) sowie in der Ernennung zum ersten Mainzer Stadtmusiker (2016). Seine Studien nahm Beckmann bereits parallel zu seiner gymnasialen Oberstufenzeit an der Detmolder Musikhochschule auf (Klasse Prof. Weinberger), wo er das kirchenmusikalische A-Examen, die künstlerische Reifeprüfung und das Konzertexamen im Fach Orgel jeweils mit Auszeichnung absolvierte.

Foto: Bistum Mainz/Schermuly/ Werbewerkstatt Korinski

18.03.2017
17 Uhr

Interpret: Martin Sonnen

Programm:
„La Passion de Jeanne d’Arc“
Stummfilmklassiker mit Live-Improvisation

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Martin Sonnen studierte nach dem Abitur und einer Ausbildung zum Fachinformatiker an der Robert Schumann Musikhochschule den Studiengang Katholische Kirchenmusik, welchen er im Februar 2009 mit dem Abschluss des Diplom beendete, und vertiefte seine Kenntnisse in einem Aufbaustudium, welches er im Februar 2012 abschloss.
Nach Stationen in Düsseldorf (St. Peter) und als Seelsorgebereichsmusiker im Erzbistum Köln ist er seit Mai 2012 als Kantor an St. Andreas sowie als koordinierender GdG-Kantor in Korschenbroich tätig. Zusätzlich wurde ihm die künstlerische Leitung der Int. Orgelwoche und der Juryvorsitz des Internationalen Orgelwettbewerbs an St. Andreas von der Stadt Korschenbroich übertragen.
Als Dirigent konnte er zahlreiche große Oratorien und Messen im Konzert und in der Liturgie aufführen (Saint-Saens Weihnachtsoratorium, Verdi Requiem, Mozart Requiem, Brahms Requiem, Vivaldi Gloria und Magnificat, Bach Weihnachtsoratorium I-VI und Motetten, Messen von Eberlin, Haydn, Mozart, Schubert, Vierne).
Er übt eine regelmäßige Konzerttätigkeit als Organist in Internationalen Zyklen im In- und Ausland aus (Philharmonie Perm, Trinity College Cambridge, Aachener Dom, Altenberg, etc.).

Foto: Olaf D. Hennig



Veranstalter:
Kulturamt der Stadt Korschenbroich
Kath. Pfarrgemeinde St. Andreas Korschenbroich
mit Unterstützung des Freundeskreis für Orgelmusik an St. Andreas Korschenbroich e.V.

Kartenreservierung:
Kulturamt der Stadt Korschenbroich
Rathaus, Don-Bosco-Str. 6, Korschenbroich
E-Mail: kultur@korschenbroich.de
Telefon: 02161 / 613 - 107 oder 02161 / 613 - 212

Eintrittspreise:
Vorverkauf: 12 Euro
Abendkasse: 15 Euro
Abo: 40 Euro
Ort: St. Andreas-Kirche, Korschenbroich, Kirchplatz

Die Orgel an St. Andreas Korschenbroich:
Die 1953 von Johannes Klais aus Bonn erbaute Orgel wurde zwischenzeitlich in mehreren Bauabschnitten restauriert und erweitert: 1970/77/84 durch die Firma Fischer und Krämer Endingen, 2000 durch die Orgelbaufirma Seifert & Sohn (Kevelaer); 2006/2010 durch die Firma Martin Scholz (Mönchengladbach). Das Instrument umfasst nunmehr 50 Register, verteilt auf 4 Manuale und Pedal.

Änderungen und Irrtümer vorbehalten!


Mit freundlicher Genehmigung des Orgelfreundeskreises (Olaf D. Hennig)
weiterführende Links

Webseite Orgelfreundeskreis Korschenbroich
Informationen zur Orgel in St. Andreas Korschenbroich



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