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Die Orgeln in St. Amandus Papenburg-Aschendorf

Die Orgel der Alten Kirche
Die Orgel der Neuen Kirche

Kontakt
Die Orgel der Alten Kirche

1963 erbaut von Breil
1983 Umbauten und Reparaturen durch Orgelbau Führer, Wilhelmshaven

Hauptwerk Positiv Pedal
Prinzipal 8' Gedackt 8' Subbass 16'
Rohrflöte 8' Prinzipal 4' Prinzipalbass 8'
Oktave 4' Rohrflöte 4' Gedacktbass 8'
Spitzflöte 4' Oktave 2' Oktave 4'
Waldflöte 2' Sifflöte 1 1/3' Nachthorn 2'
Mixtur 4-6fach Sesquialter 2fach Rauschpfeife 4fach
Dulzian 16' Scharff 3-4fach Posaune 16'
Trompete 8' Schalmey 8'  
  Tremulant  

Normalkoppeln, 2 freie Kombinationen, Absteller, Tutti, Pedalumschaltung
mechanische Spieltraktur
elektrische Registertraktur


Die Orgel der alten St. Amandus-Kirche wurde im Jahr 1963 durch die Firma Franz Breil aus Dorsten errichtet. Hierbei wurden einige Register des Vorgängerinstruments von 1939/40 wiederverwendet. Diese Orgel wurde durch selbige Firma erbaut. Vermutlich handelt es sich dabei mindestens um die Oktave und das Nachthorn des Pedals.

Im Jahr 1982 konstatierte Regionalkantor Joachim Diedrichs in einem Gutachten, dass die Orgel für den inzwischen stark vergrößerten Kirchenraum nicht mehr ausreichend und akustisch ungünstig positioniert ist. Ein Umintonation mit Erhöhung des Winddrucks, die eine klangliche Anpassung auf den stark vergrößerten Raum beinhaltete, eine Reparatur der Windladen mit neuen Pulpeten, sowie eine Umarbeitung des Gedackt 4‘ in eine Rohrflöte 4‘, die Umintonation des Dulzians in ein Fagott sowie den Austausch der Posaune führte 1983 die Firma Führer aus Wilhelmshaven durch.

Bei der Teilung der beiden Gebäudeteile „Alte“ und „Neue Kirche“ um das Jahr 2000, standen Pläne im Raum, das Instrument umgebaut in die neue Kirche zu translozieren. Durch den Erwerb eines Gebrauchtinstrumentes für die neue Kirche unterblieb dies. Die Firma Cladders führte 2006 Wartungs- und klangliche Anpassungsarbeiten an den nun wieder stark verkleinerten Raum aus. Diese beinhalteten neben der Reinigung die Senkung des Winddrucks, Überarbeitungen des Spieltisches samt der Klaviaturen, Wiederinbetriebnahme von Teilen der Elektrik, Reparaturen der weiter einsackenden Prospektpfeifen, Neubelederung der Ladenbälge von Hauptwerk und Pedal sowie eine Umintonation auf den verkleinerten Kirchenraum.
Die Orgel der Neuen Kirche

erbaut von Marcussen (1885) / Paschen

Hauptwerk Positiv Pedal
Prinzipal8´ Gedackt 8´ Subbass 16´
Spitzflöte 8´ Rohrflöte 4´ Oktavbass 8´
Oktave 4´ Prinzipal 2´ Choralbass 4´
Flöte 4´ Sesquialtera 2f Posaune 16´
Nasat 2 2/3´ Scharff 3f Hintersatz 4f (vacant)
Mixtur 4f    
Trompete 8´    

mechanische Trakturen und Normalkoppeln


Ursprünglich war das Instrument von Marcussen Orgelbau im Jahr 1885 für die St. Michaeliskirche in Schleswig gebaut worden. Jahrzehnte später versetzte man sie dann in die Friedenskirche in Schleswig. Hierbei änderte man auch den Prospekt und Disposition. Im Jahre 2005 wurde sie dann nach Aschendorf gebracht und löste dort eine vom Bistum Osnabrück gestellte Aushilfsorgel ab. Die Orgel besitzt 16 Register auf zwei Manualen mit selbstständigem Pedal. Die Trakturen sind mechanisch.
Kontakt

Pfarrei St. Amandus Aschendorf
Pfarrbüro
Kolpingstraße 7
26871 Aschendorf

Telefon: 04962/747
E-Mail: st.amandus-aschendorf(at)bistum-os.de

mit freundlicher Unterstützung von Christian Besel und Jörg Christian Freese
OI-P-16 - letzte Bearbeitung: 06.08.2026
weiterführende Links:

Webseite der Pfarrei St. Amandus