Die Geschichte der Orgel
Teilweise erarbeitet von W. Bergelt - mit freundlicher Genehmigung des Fördervereins
1894 Neubau durch Robert Knauf & Sohn, Bleicherode
1894 Einweihung
Manual |
Pedal |
Bordun 16' |
Subbaß 16' |
Prinzipal 8' |
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Hohlflöte 8' |
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Bordun 8' |
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Gambe 8' |
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Oktave 4' |
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Rauschquinte 2 2/3' |
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1895 Gutachten von Guido Knauf, Gotha
1906 Reparatur-Kostenanschlag von Rudolf Piper, Perleberg
1917 Ausbau der Prospektpfeifen
1944 Orgel ist unverändert erhalten
1946 Inspektion durch Alexander Schuke, Potsdam (8 Register, pneumatische Kastenladen)
1957 Einbau neuer Prospektpfeifen durch Hans Voigt, Rathenow
1982 Dispositionsänderung

Manual |
Pedal |
Prinzipal 8' |
Subbaß 16' |
Hohlflöte 8' |
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Bordun 8' |
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Gambe 8' |
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Oktave 4' |
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Flöte 4' |
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Rauschquinte 2 2/3' |
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Spielhilfen: Collection (Vorabzüge für jedes Register), Pedalkoppel

Aktuell (2025) fehlen der Orgel ca. 160 Metallpfeifen. Der Zustand stellt sich wirklich desolat dar, Vogelkot und Holzwurmbefall geben der Orgel den Rest. Es scheint, dass die Orgel seit den 50er Jahren nicht mehr spielbar ist.
Die Kirche befindet sich in Alt Krüssow, einer kleinen Gemeinde mit ca. 100 Einwohnern in der Prignitz - fünf Kilometer östlich von Pritzwalk gelegen - im Zentrum des kleinen wendischen Runddorfes. Genannt wurde es erstmals 1367 als Crussow. Inmitten des Dorfes ragt, schon von weitem zu sehen, die überaus imposante Dorfkirche empor.
Es handelt sich hierbei um einen der letzten größeren vorreformatorischen ländlichen Kirchenbauten von Bedeutung in der Mark. Er wurde gestiftet vom Havelberger Bischof Johann von Schlabrendorff (1501 - 1520) und wurde 1520 geweiht. Die Kirche wurde als stattlicher Saalbau mit fast quadratischer Kapelle an der Nordseite erbaut. An der Westseite wurde erst 1879 / 80 der gotische Turm errichtet. Der gesamte Bau wurde in der für diese Zeit und insbesondere für die Prignitz typischen Mischbauweise aus Feldsteinen und Backstein errichtet. Die Eingänge liegen in der West- und Südwand. Die westliche Seite ist durch das reich geschmückte Portal verziert, an der Ostwand befindet sich ein stufenförmiger Giebel. Dieser entstand wohl in Anlehnung an die Klosterkirche Heiligengrabe, deshalb wird vermutet, dass beide Kirchen von derselben Bauhütte errichtet wurden.

Der Förderverein Wallfahrtskirche Alt Krüssow e.V. gründete sich am 20.08.2003 in Alt Krüssow zur Erhaltung der Alt Krüssower Wallfahrtskirche. Der Verein wurde vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt und im Vereinsregister eingetragen.
Die Rettung des Gebäudes vor dem Verfall ist die Hauptaufgabe des Vereins, der die historische Kirche zusammen mit der Kirchengemeinde Alt Krüssow einer dauerhaften kirchlichen, kulturellen und sozialen Nutzung zuführen möchte.
Sie können die Arbeit des Vereins mit Ihrer Spende unterstützen:
Förderverein Wallfahrtskirche Alt Krüssow e.V.
Sparkasse Prignitz
IBAN: DE 73 1605 0101 1411 0159 47
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