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Die Orgel in St. Johannis Seelingstädt (b. Werdau)

Disposition
Die Orgel in Seelingstädt braucht dringend Hilfe!

Kontakt

Disposition

erbaut 1898 von Orgelbau Jehmlich
1952/1958 Reinigungen und kleinere Wartungsarbeiten
2013 Überarbeitung Spieltisch

Manual I C-f3 Manual II C-f3 Pedal C-d1
Principal 8' Gedackt 8' Subbaß 16'
Gambe 8' Salicional 8' Cellobaß 8'
Flöte 8' Rohrflöte 4'  
Octave 4' Violine 4'  
Octave 2'    
Mixtur 3fach    

Manualkoppel II -> I
Pedalkoppel II -> Pedal
Pedalkoppel I -> Pedal
Oktavkoppel: II -> I
Suboktavkoppel I -> II / Superoktavkoppel (Beide Oktavkoppeln wirken immer gleichzeitig, sie lassen sich nicht voneinander trennen.)
Tutti

Das Besondere: Sowohl die Kirche als auch die Orgel sind nie umgebaut/verändert worden und befinden sich noch im Originalzustand, von nötigen Restaurierungsarbeiten abgesehen.
Die Orgel in Seelingstädt braucht dringend Hilfe!

Im Jahr 1898 von der Fa. Jehmlich aus Dresden gebaut und bis auf die Prospektpfeifen noch im Originalzustand, ist die Orgel „in die Jahre gekommen“ und braucht dringend eine Generalüberholung. Seit Ostern hat sich ihr „Gesundheitszustand“ drastisch verschlechtert. Töne gehen nicht mehr – und weitaus schlimmer noch – bleiben immer wieder hängen, wie bereits zum Gottesdienst in Seelingstädt „live“ zu erleben. Auf Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsschwankungen reagiert die ohnehin gegenüber mechanischen Orgeln empfindlichere Pneumatik im derzeitigen Zustand besonders intensiv. Zum Teil noch originale Lederteile der Pneumatik sind porös und müssen ersetzt werden, Schrauben sind verrostet und lassen sich nicht mehr lösen, so dass ein einfaches Nachjustieren von Tönen nicht mehr möglich ist.
Ganz zu Schweigen vom Dreck – die letzte Reinigung war vor über 25 Jahren … . Wie in jedem guten Haushalt, muss aber ab und zu auch in einer Orgel mal gründlich sauber gemacht werden, nur ist es da weitaus schwieriger.

Kurzum, das gesamte Pfeifenwerk der Orgel muss ausgebaut und gereinigt werden, verschlissene Teile ersetzt, undichte Stellen an Pfeifen und Windladen müssen abgedichtet werden und wenn alle Spuren, die die Jahrzehnte hinterlassen haben, beseitigt sind, wird die Orgel wieder eingebaut – um für die nächsten Jahrzehnte wieder treu ihren Dienst zu versehen.
Die gute Nachricht: die „Lunge“ der Orgel, der Blasebalg ist noch sehr fit und bedarf nur einer geringfügigen Pflege, ebenso der Motor.

Wie geht es nun weiter? Der Orgelsachverständige Norbert Ranft-Knopfe hat ein Gutachten erstellt, Orgelbauer haben darauf hin ihr Angebot abgegeben – die Gesamtsumme der Restaurierung wird bei etwa 20.000 bis 25.000 € liegen, u. a. auch abhängig davon, wie viele Kleinteile am Ende tatsächlich ersetzt werden müssen. Damit stellt sich nun die Frage der Finanzierung. Auch wenn von der Landeskirche Sachsen aktuell ein Zuschuss in Höhe von 20 % gewährt wird und ggf. auch Mittel des Thüringer Denkmalschutzes beantragt werden können (die Schwierigkeit besteht darin, dass Seelingstädt zur Landeskirche Sachen gehört, politisch aber zu Thüringen), braucht es noch Spenden und Sponsoren, um den Eigenanteil abdecken zu können.

Zu diesem Zweck steht in der Kirche in Seelingstädt eine Spenden-Orgelpfeife, aber auch Spenden gegen eine Spendenquittung über folgendes Konto sind möglich:

IBAN: DE 70 8309 4454 0361 8317 05
Verwendungszweck: Orgel-Seelingstädt

Für eine Spendenquittung bitte Name und Adresse angeben.

Allen Spendern sei an dieser Stelle schon mal herzlich gedankt – auch im Namen der Orgel.

Autorin: Kathrin Hackel

Kontakt

Ev.-Luth. Kirchgemeinde Seelingstädt-Blankenhain-Rußdorf
Seelingstädt 40
07580 Seelingstädt

Telefon: 036608/2397
E-Mail: kg.seelingstaedt(at)evlks.de

mit freundlicher Genehmigung der Kirchengemeinde (K. Hackel)
Fotos: Kathrin Hackel
OI-S-127 - veröffentlicht: 27.11.2025

weiterführende Links:

Webseite der Kirchengemeinde