Daniel Kunert - Musik-Medienhaus
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Die Rezensionen geben nicht die Meinung der Redaktion und des Unternehmens "Daniel Kunert" wieder, sondern beinhalten die Meinung der Rezensenten!

20th Century Organ Music

Interpret: Simon Preston
Label: Decca

The Argo Organ Recordings

Die hier vorliegende CD hat schon einige Jahre auf dem Buckel. Ursprünglich aufgenommen wurde sie zwischen 1963 und 1971. Somit könnte man schon fast von einer historischen Aufnahme sprechen. Der heute 82-Jährige Simon Preston war damals noch in verschiedenen Kirchen Londons bzw Oxfords angestellt, seine internationale Konzert-Karriere begann erst im Jahre 1987.
Die vorgestellten Werke wurden auf den Orgeln der Kirchen Church of Saint John the Evangelist in Islington, der Orgel der Royal Festival Hall in London und der Orgel der Colston Hall in Bristol eingespielt.

Simon Preston widmete sich auf dieser Doppel-CD den folgenden Werken:

  • Den Orgelsonaten 1 bis 3 von Paul Hindemith
  • Gemeinsam mit dem Chor der Cirenster Grammar School und dem Orchester der selbigen Schule - unter Leitung von Peter Maxwell Davies dem Magnum Mysterium von Peter Maxwell Davies.
  • Weiterhin sind auf der CD eingespielt: die Sonate für Orgel Opus 28 von Sir Edward Elgar, das Werk Paean von Kenneth Leighton, ein Adagio von Frank Bridge, die Rhapsodie für Orgel op. 17 Nr. 3 von Herbert Howells, das Preludio al Vespro di Monteverdi von Sir Michael Tippett und das Prelude and Fugue on a theme of Vittoria von Benjamin Britten.
Es mag durchaus sein, dass es heute modernere und vielleicht auch zeitgemäßere Aufnahmen gibt. Doch trotzdem sind diese Interpretationen von Simon Preston wunderbar anzuhören. Selbst die klanglich etwas ungewohnten Stücke, die nicht immer harmonisch und leicht ins Ohr dringen, sind vom Interpreten sehr durchsichtig und "gut verständlich" gespielt worden. Die Orgeln überzeugen alle durch abwechslungsreiche und angenehme Klänge. Der volle Klang-Reichtum der Instrumente ist niemals spitz oder schrill, sondern auch in Höhen angenehm rund.

Somit empfiehlt sich diese CD vielleicht nicht für den immer auf "das neueste Pferd setzenden Orgel-Freund", ist aber für den Quereinsteiger oder kundigen Orgellaien sehr zu empfehlen.

Daniel Kunert - www.orgel-information.de
Februar 2020 / Juni 2021

Der Schwan von Tuonela

Komponist: Sibelius, Jean
Herausgeber: Arter, Matthias
Verlag: Breitkopf & Härtel

für Englischhorn und Orgel op. 22/2

Nein, hier geht es nicht um das Orgelregister „Cor anglais“, das sich in romantischen Orgeln von Walcker, Koulen, Moser in 16´ und 8´ -Lage nicht gerade unbedingt häufig findet. Matthias Arter hat sich für die Fassung: Soloinstrument Englischhorn plus Orgelbegleitung entschieden.

Aufgrund intensiver Auseinandersetzung mit dem finnischen Nationalepos Kalevala entstand u.a. die „Lemmikäinen-Suite-Vier Legenden op. 22“ als Orchesterzyklus, der sich auf Leben und Wirken des Helden Lemminkäinen bezieht. Der Schwan von Tuonela op. 22/2 bezieht sich auf das Totenreich Tuonela (vergleichbar mit Hades), welches von einem reißenden, schwarzen Strom umgeben ist, auf dessen Wellen ein Schwan, der für den Totengott Tuoni durch seinen Gesang die Seelen der Verstorbenen anlockt, seine Kreise zieht.

In Tonart a-Moll mit Taktmetrum 9/4 lotet Sibelius diese düstere Szenerie mit Streichern, Harfe, Basstrommel in einem dunkel gefärbten Orchestersatz aus, über dessen Klangteppich sich ein intensives Englischhorn-Solo legt, das für den Schwanengesang steht. Bereits Otto Taubmann (1859-1929) hatte diese Tondichtung für Klavier zu zwei Händen arrangiert. Siehe entsprechendes Klangbeispiel in youtube. Für 7,50 € ist diese Ausgabe seinerzeit ebenfalls beim Verlag Breitkopf & Härtel erschienen, denn wohlgemerkt, die von Martias Arter 2019 erfolgte Notenpublikation hat ihren doch sehr stolzen Preis von immerhin 17,90 € für 102 Takte Orgelarrangement (Querformat) samt Einzelstimme Englischhorn (Hochformat). War in Taubmanns Fassung noch die Melodie in den dichten Klaviersatz integriert, so hat sich Martias Arter für einen schlichteren Orgelsatz mit Melodieauslagerung entschieden. Für den Vortrag ist romantisch-orchestral disponierten Instrumenten unbedingt der Vorzug zu geben, die über Streicher-Chöre verfügen. Aeoline und Salicional, oft auch zusammengefasst zu Vox coelestis 8´ und eine Suboktavkoppel, samt Jalousieschwellwerk werden hierbei gute Dienste leisten. Bei neobarocken Instrument könnte eine Gedacktschwebung (Gedackt, Quintatön evt. noch mit Tremulant) zu einem ähnlich adäquaten Vortrag passen.

Zur Ausgabe selbst ist festzustellen: Der großzügige Notensatz ist immer sehr angenehm lesbar und Buchstabenhinterlegungen (A bis H) sind hilfreiche Zusätze für Einstudierung sowie das Zusammenspiel. Bei Ausfall bzw. Ermangelung eines Solisten müsste für einen reinen Orgelvortrag allerdings die Englischhorn-Stimme um eine Quinte herunter transponiert werden, und die derzeitige üppige Begleitung dementsprechend ausgedünnt werden.

Mit dieser besonderen Notenausgabe, die sicherlich zum Bereich Exoten gehört, ist für Freunde romantischer Musik mit Vorlieben für Alterationsharmonik im Stile von Richard Wagner, somit ein weiteres Repertoirestück zugänglich.

Christoph Brückner - für www.orgel-information.de
Februar 2021 / Mai 2021

The Argo Organ Recordings

Interpret: Simon Preston
Instrument: Orgel Westminster Abbey, London
Label: Decca

Mit Werken von Bach, Mozart, Walton, Clark, Händel, Elgar, Vierne, Wagner, Guilmant, Schumann, Karg-Elert und Widor

Es scheint, als gäbe es tausende Aufnahmen der Schübler-Choräle von Johann Sebastian Bach. Vielleicht stimmt das ja sogar. Auf der mir vorliegenden CD werden diese von Simon Preston gespielt. Die Aufnahme könnte man schon historisch nennen, eingespielt wurde sie zwischen 1963 und 1965 an der Orgel der Westminster Abbey. Prestons Interpretation ist klanglich sehr ruhig und ausgewogen. Man hat nie das Gefühl dass er in Hektik oder überzogene Tempi verfällt. Im Gegenteil: dieser Bach strahlt eine große Souveränität und Ruhe aus. Das hört man sich gerne mehrfach an.

Das Orgelstück (Fantasie in f-Moll KV 608) von Wolfgang Amadeus Mozart kommt schon schwungvoller daher. Kräftig registriert, mit Elan und Mut gespielt, macht auch dieses Werk viel Freude beim Hören. Besonders angenehm ist, dass auch kleine Nuancen und Einsätze gut hörbar sind. Trotz großer Klänge und Spielfreude spielt Preston diesen Mozart sehr durchsichtig. Großartig.

Das Adagio und Allegro in f-Moll KV 594 von Mozart beginnt am Anfang mit sehr verhaltenen und fast düsteren Streicherstimmen. Nach und nach entwickeln sich die zarten Klänge zu größerem Volumen, dabei stets durchsichtig, ja fast filigran. Und als es dann endlich zum Allegro kommt, sind die wunderschönen Stimmen und Klangfarben der Westminster Abbey-Orgel eindrucksvoll zu erleben. Nicht spitz und scharf, sondern in einer runden und weichen Helligkeit. Unbeschreiblich schön gespielt und registriert.

Auf der zweiten CD sind dann Werke von Walton, Clark, Händel, Elgar, Vierne, Wagner, Guilmant, Schumann, Karg-Elert und Widor zu hören. Zum Beispiel der "Imperial March" von Elgar oder der "Coronation March" von Walton. Von Guilmant der "Marsch nach einem Thema von Händel" und von Widor die weltbekannte Toccata aus der 5. Sinfonie. Die Orgel der Westminster Abbey kann mit diesen Werken und dieser Auswahl wunderbar brillieren. Ihre Klangschönheit, ihre Klangfarbenreichtum und die hervorragenden technischen Fähigkeiten von Simon Preston werden aufs Schönste dargestellt. Es bleibt die Empfehlung, diese CD zu kaufen und dem eigenen CD-Regal hinzuzufügen. Es lohnt sich.

Daniel Kunert - www.orgel-information.de
Februar 2021 / Mai 2021

Four Christmas Interludes

Komponist: Henrik Ødegaard
Verlag: Cantando

Henrik Ødegaards Interludien entstanden für eine Aufführung einer Weihnachtskantate, die 1999 entstand und ebenfalls im Cantando Verlag erschienen ist. Die Auskoppelung der „Fire jule-interludier“ ermöglicht eine separate Aufführung der Stücke.
Die Titel der vier kurzen Stücke beziehen sich auf Textstellen aus dem Lukasevangelium:

  1. The Angels message (Lk. 1,28)
  2. Mary’s song of praise (Lk. 1,53)
  3. The birth of Jesus (Lk. 2,7)
  4. The shepherd’s praise (Lk. 2,20)

Die Uraufführung fand 1999 an der damals neuen Orgel der Sauherad kirke in Telemark statt. Die Orgel, die Disposition (II/P 17) ist im Vorwort abgedruckt, stand daher auch Pate für die Registrierangaben in der Ausgabe.

Zur Musik: Die Stücke sind keine Weihnachtsmusik im klassischen Sinne, sondern zeichnen sich durch dissonante Harmoniefolgen aus. Im Weihnachtsgottesdienst dürfte das für Verwirrung sorgen. In einem moderierten Adventkonzert oder musikalischen Andacht können die Miniaturen aber durchaus ihren Platz finden. Ganz leicht sind sie zusätzlich auch nicht. Aber, wer nicht wagt, gewinnt auch nicht…..

Sven Dierke - für www.orgel-information.de
Januar 2021 / Mai 2021

Orgelwerke Band 11

Komponist: Andreas Willscher
Verlag: Butz

Acht Kompositionen für Orgel manualiter

Wer Willscher kennt, weiß sofort, was er mit diesem neuen Band bekommt. Gut gemachte, leicht bis mittelschwere Gebrauchsmusik im besten Sinne, geeignet für Gottesdienst und konzertante Abwechslungen.

Miniaturen mit Humor, wie „Der Olmützer Kuckuck“ über ein altes Volkslied, Variationssätze über bekannte deutsche Lieder „Jesus, zu dir rufen wir“ oder „Es geht ein dunkle Wolk‘ herein“, und zwei mehrsätzige Sonatinen sind im vorliegenden Band versammelt. Besonders schön: die Daniel Roth gewidmete 8. Sonatine, die mit zarten Klängen und chromatischer Satztechnik an Karg-Elert erinnert.

Alle Stücke sind auf einmanualigen Instrumenten darstellbar, wenn auch grade für die genannte 8. Sonatine zwei getrennte Werke vorteilhaft wären. Ganz in französischer Tradition kann die Mehrzahl der Stücke auch auf einem, nach Möglichkeit französischem, Druckwindharmonium aufgeführt werden. Lohnend nicht nur für Lernende, auch als leichte Kost zwischendurch bestens geeignet.

Sven Dierke - für www.orgel-information.de
Januar 2021 / Mai 2021

Orgel-Codas zu den Halleluja-Rufen im Gotteslob

Komponist: Franz Leinhäuser
Verlag: Bärenreiter


Im Zuge der Begleitmaterialien zum mittlerweile nicht mehr ganz neuen Gotteslob, legt der Bärenreiter Verlag in Person von Franz Leinhäuser Orgelcodas zu allen Halleluja-Rufen im Stammteil vor. Dazu kommen noch sechs Codas zu Rufen aus dem Eigenteil des Bistums Trier und sechs Stücke aus dem „alten GL von 1975“ (532, 2-6). Alle Werke sind übersichtlich kurz und leicht realisierbar, kein Stück ist länger als 20 Takte. Stilistisch den jeweiligen Rufen angepasst, gibt es zu jedem Ruf die Möglichkeit zur Auswahl zwischen zwei Modellen, die zwischen figurierten Variationen bis zu Toccatenähnlichen Sätzen reichen. Ein festlicher Abschluss des Hallelujarufes in Gottesdiensten ist damit immer gegeben.

Ein versierter Kirchenmusiker wird das sicher auch schnell selber improvisieren können, für die schnelle Verwendung im Gottesdienst ist der Band aber durchaus sinnvoll, auch für nebenamtliche Kirchenmusiker mit D- oder C- Ausbildung dürften die Bearbeitungen eine gute Hilfe darstellen.
Empfehlenswert.

Sven Dierke - für www.orgel-information.de
Januar 2021 / Mai 2021

Module zur Orgelimprovisation im Gottesdienst
Band 4: Barocke Formen der c.f.-Bearbeitung

Autoren: Torsten Laux / Stefan Antweiler
Verlag: Are


„Back to the Roots“ ist das Motto des vierten Teils der Module von Laux und Antweiler, denn die Publikation schließt nahtlos an Band 1 der Handreichung an. Ist der erste Band noch etwas schmal ausgefallen, finden sich hier umfangreiche Anleitungen zur Melodiebearbeitung in barocken Stilen.

Auf Basis von Choralmelodien aus EG und GL bearbeiten die Autoren auf 156 Seiten etwa 100 verschiedene Arten von Improvisationsanleitungen.
Neben dem klassischen vierstimmigen Satz, rhythmisch figurierten Varianten, Solo-Sätze für verschiedene Registermischungen, Ritornelle bis hin zum Triosatz mit c.f. in verschiedenen Stimmen. Wie schon bei den ersten drei Teilen gibt es am Schluss auskomponierte Stücke als Anschauungsmaterial, hier eine „Suite française“ über „Wer nur den lieben Gott lässt walten“.

Natürlich kann man diese umfangreichen Übungsanleitungen nicht ohne weitere Materialien als vollständig bezeichnen, dazu geben die Autoren Hinweise auf weitere Choräle, die sich zur Improvisation in den verschiedenen Stilen eignen. Eine professionelle Anleitung hilft sicherlich, aber auch zum Selbststudium ist dieser Band geeignet, vielleicht sogar besser als die Bände 2+3.

Druck und Aufmachung sind übersichtlich, die Notenbeispiele sind teilweise etwas groß geraten. Die Bindung ist gut, so lässt sich der Band auch gut aufs Pult stellen. Zusammen mit den Bänden 1-3 hat man eine komplette Improvisationsschule, die sehr gut im Orgelunterricht für liturgisches Orgelspiel eingesetzt werden kann.

Sven Dierke - für www.orgel-information.de
Januar 2021 / Mai 2021

Adventsmusikk op. 41 for Orgel

Komponist: Robert Coates
Verlag: Cantando


Der britische, in Norwegen tätige Komponist und Organist Robert Coates legt eine festliche Adventmusik für Orgel vor. Das 1994 entstandene und Til Torkil Baden gewidmete Stück verwendet in 72 Takten die Melodien von „O komm, o komm Immanuel“ und „Nun komm, der Heiden Heiland“.

Die Vorliebe des Komponisten für abgelegene Tonarten ist auch in diesem Stück unverkennbar. Gis-Moll und dis-Moll sind die vorherrschenden Tonarten. Die Musik ist festlich, etwas „quartig“ bis konservativ mit einigen dissonanten Akkordfolgen. Sicher keine ganz große Musik.

Die Partitur ist übersichtlich im typischen Cantando-Outfit mit den immer wieder abfärbenden Coverbildern. Ein Vorwort oder Registerhinweise gibt es nicht. Kann man spielen, muss man aber nicht.

Sven Dierke - für www.orgel-information.de
Januar 2021 / Mai 2021

German Romantic Composers

Interpret: Marco Limone
Instrument: Orgel von Carlo Vegezzi Bossi in der Basilica of Corpus Domini, Turin
Label: Elegia


Brahms, Karg-Elert, Mendelssohn, Rheinberger, Reger, Schumann.

Nein, ein 16´ Fuss Zungenregister hat die italienische Bossi nicht, dafür aber Tromba (I), sowie Oboe (II). Es ist deshalb umso erstaunlicher, welche tragfähigen Klangflächen der Interpret Marco Limone, Jahrgang 1973, aus diesem spätromantischen Instrument zaubert. Wunderbar passt dazu auch das sorgsam ausgewählte Repertoire, das von Mendelssohn bis Reger einen großen Bogen spannt. Von Reger ist die Improvisation mit Spieldauer über 8 Minuten auch das längste Stück. Ansonsten gibt es sehr viele facettenreichere Stücke mit deutlich kürzerer Spieldauer. Sehr angenehm fallen die Skizzen von R. Schumann (op. 58) aus, ursprünglich für Pedalflügel (!) gedacht, die eine belebende rhythmische Wirkung ausstrahlen. Deutlich intimer und verinnerlichter wirkt die Cantilene von Rheinberger aus Orgelsonate XI. Natürlich darf auch der pompöse Marche Trionfale von Karg-Elert über „Nun danket alle Gott“ op. 65 nicht fehlen.

Schon der eher klassische, aber doch frühromantische Einstieg mit Mendelssohn (op. 37) und später mit Brahms (Herzlich tut mich verlangen) erwies sich als Glücksgriff. Passend zu den weichen und weiten Klängen ist auch das Cover gewählt, welches ein romantisches Landschaftsgemälde von C.D. Friedrich zeigt. Das Booklet ist zweisprachig (Italienisch und Englisch) und die komplette Orgeldisposition der Bossi-Orgel ist hinterlegt. Für Freude (nicht nur deutscher!) romantischer Orgelmusik bietet diese CD einen guten Einstieg sowie eine gelungene repräsentative Auswahl.

Christoph Brückner - für www.orgel-information.de
Januar 2021 / Mai 2021

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Reformation und Romantik – Historische Orgeln in Hessen

Reformation und Romantik? Man mag im ersten Moment stutzen, denn die Romantik ist nun nach allgemeiner Auffassung eine späte Gegenbewegung zur Reformation. Trotzdem hatte die Tonsprache der Romantik natürlich einen erheblichen Einfluss auf die protestantische Kirchenmusik und so fanden dann die ursprünglichen Antipoden zu einer geglückten Synthese, deren Höhepunkt in ...

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„Das erst gibt dem Gold die Farbe“

Nicht alles, was glänzt, ist auch aus Gold, oder doch? Jedenfalls sind die Labien der Prospektpfeifen golden gefasst. Passend zur barocken Raumgestaltung ist auch der Orgelprospekt integriert, der auf der oberen Empore thront. Klais konnte sich hier 2015 in der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit einem ...

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December 1705
Max Reger - 30 kleine Choralvorspiele op. 135a
Die Klais-Orgel der Abtei Königsmünster Meschede
Alexandre Pierre Francois Boëly - Das komplette Orgelwerk in sieben Bänden
Bruckner: Vier Orchesterstücke für Orgel / Mozart: Symphonie g-Moll, 1. Satz für Orgel zu vier Händen
Die Johann-Ernst-Hähnel-Orgel in Krippehna
The Fitzwilliam Virginal Book - 3 Bände
Ludwig Thiele - Orgelwerke Band 3
Die Walcker-Orgel (1962) der Ev. Trinitatiskirche in Berlin-Charlottenburg
Bach spielen auf der Orgel - eine Leidenschaft
Mons Leidvin Takle: Celebration
Mainmixtures - Komponisten in Frankfurt
Giovanni Benedetto Platti - 6 Trio sonatas
Giovanni Battista Pescetti - Complete Keyboard Music
Die Hey-Orgel der St.-Trinitatiskirche Sondershausen

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Sundlisaeter, Ole Karsten - CESIFL für Altblockflöte und Orgel
Takle, Mons Leidvin - Young Spirit
Celtic Spirit
Laux, Torsten - Andante und Allegro „Freude schöner Götterfunken“ ...
Rinck, Christian Heinrich - Fantasie und Fuge

Bach – Kittel – Rinck. Anders formuliert: Heinrich Christian Rinck (1770-1846) war Enkelschüler Bachs und nicht nur das - man könnte ihn auch als Brückenbauer zwischen spätbarocker Tradition und früher Romantik betrachten. Zusätzlich war Rinck zu einer Zeit tätig, als Orgelmusik aus der Mode kam und ihre Bedeutung stark verloren gegangen war. Nichtsdestotrotz war der “rheinische Bach”, wie Rinck zu Lebzeiten genannt wurde, als Zeitgenosse ...

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Brahms - Variations
J. S. Bach - Sinfonias from Cantatas
Petrali - Organ Music
Cimarosa - 21 Sonatas
Friese - Norddeutsche Orgeln in fünf Generationen
Erkki Salmenhaara - Complete Music for Solo Organ
ASCENDO AD PATREM MEUM
Ponchielli - Complete Organ Music
Kirchenmusik in Arnstadt - Vol. 4 und 5
Once upon a time ...
Robert Fuchs - Phantasie Des-Dur op. 101
Andreas Willscher: Der kleine Prinz
Timothy Miller: A Book of Voluntaries
Ludwig van Beethoven für Orgel
Franz Tunder in Perspectief 4
Egil Hovland - Organ Works
Musiktraditionen in der Itzehoer St. Laurentiikirche
The Green Album
Mons Leidvin Takle - Rumba Toccata
BACH - Organ Landscapes - Dritter Theil der Clavier-Übung

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John Patrick Thomas - To the end of the World
Acht Fugen für Clavier um Johann Sebastian Bach
BACH - Organ Landscapes
Der komponierende Organist um 1700

„Urschweigen starrt ... Es waltet Finsternis ... Da bricht ein Strahl aus zackigem Wolkenriß…“ So beschreibt Hermann Hesse den Beginn des wohl berühmtesten Orgelstücks in seinem Gedicht Zu einer Toccata von Bach. Musikalisch ausgedrückt erklingt ein Mordent, der sich abwärts in eine Tirata entlädt und nach einem kurzen Stopp am Leitton in den Grundton mündet. Jeder, der diese prägnante musikalische Aussage hört, weiß, dass es sich hierbei um „die Toccata von Bach“ handelt.

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Widor & Vierne
Carlo Curley - Inaugural Concert November 30, 1996
The Organ of Today - Festivity

In den letzten Jahren ist immer wieder die Debatte um Orgelmusik in populären Stilen entbrannt. Inzwischen haben sich zahlreiche Autoren an Kompositionen versucht, die sich an stilistischen Mustern aus Jazz und Pop orientieren. Gleichzeitig ist es fast zur Glaubensfrage geworden, ob eine solche Komposition nun „statthaft“ oder eher nicht ernst zu nehmen sei. Dabei ist die ...

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Bach in Lübeck

Eigentlich seltsam, dass Arvid Gast mit dieser Programmidee eine Lücke im derzeitigen CD-Angebot schließt. Denn dass Bach bei Buxtehude war, ist sicher bezeugt, wenn auch keine Einzelheiten bekannt sind. Ob und welche direkten Auswirkungen dieser Besuch auf Orgelwerke Bachs gehabt hat, ist in den letzten beiden Jahrhunderten vielfältig diskutiert worden, aber nach wie vor nur zu vermuten. Gasts Auswahl von evtl. Buxtehude-geprägten Stücken gibt da einen guten Ansatz, den er als ...

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Peter Planyavsky - Capriccio cha-cha-cha
Kulturelle Entdeckungen Musikland Thüringen
Romantische Martinesque - orgelmusik zeitlos
BACH - Kare Nordstoga
Carl Friedrich Christian Fasch: Works for Keyboard
Frederick William Holloway - Symphonic organ Works
Die Orgel in St. Jacobi zu Stralsund
Bertoldo / Borgo - Complete Organ Music
A late medieval Mass on the Rysum Organ
Johann Krieger - Complete Harpsichord and Organ Music
Clavierists at the Organ in 18th Century Sweden
Die Johann-Franz-Kannhäuser-Orgel in Kašperské Hory / Bergreichenstein (CZ)
Die Onofrio-Zefferini-Organ der Badia Fiorentina
Ein feste Burg / In dulci jubilo / Silent Night

Rezensionen zu Werken von Jostein Dalebo und Audun Frode Ringkjob. Orgelmusik für viele Gelegenheiten

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Wiener Orgelmusik um 1600
Best loved Melodies 4
Johann Simon Kreuzpointner: Sieben Orgelstücke in Form von Choralvorspielen zu Liedern aus dem Gotteslob
Robert Coates: Scottish Fantasy op. 58
Wolfgang Amadeus Mozart: Eine Kleine Nachtmusik - Werke für eine Orgelwalze
Über die Maßen herrlich
Iván Eröd: Fastenmusik - Böjti Zene op. 79
Mendelssohn Bartholdy - Orgeltranskriptionen Band 4
Bernd Richard Deutsch - Toccata octophonica
Gottfried Holzer - Partita "Alles Leben ist dunkel"
Carson Cooman - Expressions for Organ

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Orgeln 2021 & Straße der Backsteingotik 2021

Blickfang für den traditionellen Bildkalender „Orgeln 2021“ ist in diesem Jahr einer der schönsten norddeutschen Renaissance-Prospekte, derjenige der Scherer-Orgel in St. Aegidien in Lübeck von 1625. [...]
Ferner glänzen die wohl bekannten Prospekte der ...

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Intrada

Der Verlag Dr. J. Butz macht, in Person seines Inhabers, seiner Devise, unbekannte und neue, leichte bis mittelschwere Orgelwerke anzubieten, mit vorliegendem Band alle Ehre. Achtzehn, speziell für dieses Album komponierte festliche Präludien, Intraden, Fanfare und Processionals, bieten dem geübten Organisten eine abwechslungsreiche Sammlung, für den C-Organisten eine anspruchsvolle Edition, die das Üben lohnt.

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History Live – Virtuoso organ music from four centuries
Joseph Haas - O Ewigkeit, du Donnerwort
Mal festlich, mal feierlich
Concertino über „Nun danket alle Gott“ für Orgel
Edvard Grieg – Ballade & Geirr Tveitt – Hundrad Hatdingtonar
Zipoli in Diamantia - Complete Organ Works
Musica Baltica 6
Alessandro Scarlatti - Opera omnia per tastiera Vol. V
Sinnbilder im Sakralraum - Die Kirche in Lucklum
Ralph Vaughan Williams - English Folk Song Suite
Richard Strauss - Festmusik der Stadt Wien
Edward Elgar - Pomp and Circumstance March no.6
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Die Wochenlieder zum EG - Band 2

Mit diesem Band ergänzt der Verlag seine zweibändige Ausgabe der Choralvorspiele zu den neuen EG-Wochenliedern, die die leider wenig begründete neue Perikopenordnung samt einer neuen Ordnung der Graduallieder in der EKD hervorgerufen hatte.

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Orgeln 2021

Von vielen Orgelfreunden wird er alljährlich sehnlichst erwartet: Der Orgelkalender aus dem St.-Benno-Verlag. Es gehört schon zur Tradition, ihn für sich selbst oder gute Freunde zu erwerben und Jahr für Jahr ist es eine Freude, die großformatigen Fotografien zu betrachten.

Auch der Kalender für das Jahr 2021 besticht wieder durch ...

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Mallorca Edition
Schöne Orgeln

[...] 38 Orgeln, wirklich schöne Orgeln, werden ausführlich vorgestellt. Dispositionen sind natürlich enthalten, ebenso ein Überblick über die Geschichte und Besonderheiten der jeweiligen Orgel.

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Kleine große Orgelwelt

Man könnte sagen, die Orgelwelt sei eine Welt voller Widersprüche. Es gibt kleine Orgeln mit wenig Registern und riesige Instrumente, die eine schier unüberschaubare Zahl an Registern bieten. Instrumente, die kaum zu sehen sind und andere, die den Blick des Betrachters stundenlang fesseln. Auch Organisten scheinen widersprüchlich zu sein. Zum einen sind es meist ...

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Johann Pachelbel - Complete Organ Works III
Widor - Organ Symphonies 1+2, op. 13
Edvard Grieg - Geirr Tveitt
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Die Riesenorgel im Wiener Stephansdom

Es hat nicht sollen sein, die Wiedereinweihung der Riesenorgel im Wiener Stephansdom zum Wunschtermin am 12. April 2020, dem Ostersonntag, genau 75 Jahre nach ihrer Zerstörung, Corona diktiert auch in Wien die Termine.

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Cabanilles - Keyboard Music Vol. 3
 

Die Wäldner-Orgel im Dom zu Halle

Das Portrait dieses herausragenden Instrumentes begeistert in hohem Maße. Schon die Geschichte dieser ursprünglichen Dominikaner-Kirche von 1280 ist eine ganz besondere durch die Rolle, die Kardinal Albrecht von Brandenburg dort in der Reformationszeit spielte.
[...]
Das Instrument bannt durch die modernsten Klänge seiner Zeit, warm und charakteristisch, eine Meisterleistung der Wäldners wie von Wegscheider.

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Leben und Werk einer Orgelbauerfamilie

“Begegnungen mit Carl Gottlieb Jehmlich und seinen Söhnen” lautet der Untertitel dieses Buches, zusammengetragen, verfasst und herausgegeben von Siegfried Meyer. Und es sind wirklich viele Begegnungen, die der Autor mit der ...

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Grandes Orgues 1710 Chapelle Royale Versailles
65 Jahre Orgelbau Ahrend

Gratulation, Fazit, auch Rechtfertigung und natürlich uneingeschränktes Lob für 65 Jahre engagierten Orgelbau von 1954 bis 2019, Markus Zimmermann tut sich da...

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Zur Orgelmusik Petr Ebens
Die innovative Orgelschule - Band 1-6

Vor mir türmen sich sechs Bände mit eintausendvierhundertzdreiundsiebzig Seiten… - nein, die Rede ist hier nicht von einer neuen Musik-Enzyklopädie, sondern von der neu erschienenen „innovativen Orgelschule“ der Musikpädagogin, Konzertorganistin und Kirchenmusikerin Dr. phil. Andrea Kumpe (Luzern).

Die Autorin selbst bezeichnet ihr umfangreiches Opus als „kurzfristig aufwendig, langfristig nachhaltig“. Dies erhofft man sich als neugieriger ...

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Orgeln und Organisten der St. Martha Kirche zu Nürnberg / Evangelisch-Reformierte St. Martha Kirche Nürnberg
Haydn - Seven last words
Module zur Orgelimprovisation im Gottesdienst - Band 1-3

Der Are Verlag legt ein dreibändiges Werk „Module zur Orgelimprovisation im Gottesdienst“ von Torsten Laux und Stefan Antweiler vor. Die drei Bände beschäftigen sich mit verschiedenen Themen.

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Franz Liszt - Sonate h-Moll
Zur Orgelmusik Petr Ebens
Inaugural Concert – November 30, 1996
Schneeberger Orgel- und Clavierbuch um 1705
Der Klang der Reformation
Pronkjuwelen in Stad en Ommeland

Der Verlag Butz hat die Auslieferung einer Reihe von stattlichen Buch/DVD/CD-Sets übernommen, die ganz verschiedene Orgellandschaften vorstellen. Stellvertretend für diese Reihe sei hier der Prachtband über die Provinz Groningen aus dem Jahr 2009 besprochen.

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J. S. Bach - 7 Toccatas BWV 910-916
César Franck - Sämtliche Orgel- und Harmoniumwerke Band 1
Robert Jones - Verleih uns Frieden / Grant us peace
Timothy Miller - Organ Sonata Nr. 14
Buxtehude-Studien 3
Peter and the Wolf

Prokofievs vielleicht bekanntestes und populärstes Werk möchte Kindern die Instrumente des Symphonieorchesters im Rahmen einer musikalischen Märchenerzählung nahebringen. [...] Dass auch eine Bearbeitung für Orgel entstehen würde, war nur eine Frage der Zeit, denn die verschiedenen Farben der Orchesterinstrumente können auch mit Orgelregistern dargestellt oder zumindest imitiert werden. Bjørn Vidar Ulvedalen gelang es, den Orchesterpart in eine ...

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Beethoven auf der Orgel
Die Wochenlieder zum EG - Band 1
Basiswissen Kirchenmusik

Es ist inzwischen gut zehn Jahre her, dass mit den vier Bänden „Basiswissen Kirchenmusik“ ein umfangreiches und exzellent redigiertes Kompendium für die ökumenische Kirchenmusikausbildung erschienen ist. [...]Der große Erfolg der Edition gibt den Herausgebern Recht und hat nunmehr eine dritte Auflage nötig gemacht.
Schwere theoretische Kost, höchst lesenswert, attraktiv und nah an der Praxis aufbereitet - das ist der rote Faden, der sich durch die ganze Veröffentlichung zieht. Insgesamt 45 Autorinnen und Autoren haben Artikel beigesteuert, die es inhaltlich und sprachlich ausnahmslos ...

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The Nordic Journey Series

Der vorliegende Band enthält acht Werke zeitgenössischer nordischer d.h. dänischer, schwedischer, norwegischer, finnischer und isländischer Komponisten, durchwegs Auftragskompositionen des amerikanischen Organisten Dr. James D. Hicks, eines Freundes des europäischen Nordens und seiner Musik, der ...

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Mechler "Triptychon - Organum"
Sixten, Fredrik "Symphonia Aurora Borealis"

Der 1962 geborene schwedische Komponist Fredrik Sixten wirkte u.a. in Göteborg und in Trondheim. Seit 2014 lebt er freischaffend dank einer wachsenden Anzahl von Kompositionsaufträgen.

»Aurora Borealis« möchte man zunächst wörtlich mit »Nördliche Morgenröte« übersetzen, gemeint ist aber das geheimnisvolle, selten zu sehende Nordlicht. Die Satzbezeichnungen der sechs Sätze kreisen denn auch ...

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Bach spielen auf der Orgel - eine Leidenschaft

Zu der neuen zehnbändigen Breitkopf-Ausgabe der Orgelwerke Bachs erschien nun noch ein Begleitband, in dem Zehnder auf 128 Seiten Aspekte zur Registrierpraxis der Bach-Zeit über spieltechnische Fragen bis hin zu Überlegungen zu Textbezug, Proportionen und Symbolik beleuchtet.

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Miller, Timothy "Suite Jubilaire"

Der Komponist und Kirchenmusiker Timothy Miller, *1957 in England und dort auch ausgebildet, lebt seit 1990 in Norwegen, wo er u.a. in Stavanger tätig war. Folgerichtig erscheinen seine Werke im norwegischen Cantando-Verlag.

Die vorliegende Suite, entstanden auf Anregung des amerikanischen Organisten Carson Cooman, kann man in das Genre „Neue Musik auf historischen Orgeln“ einordnen, denn ...

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Miller, Timothy - Fragments of Luther
Saint-Saens - Poulenc

In der Nacht zum 1. Dezember 2019 starb Mariss Jansons im Alter von 76 Jahren in St. Petersburg im Kreis seiner Familie an den Folgen einer Herzerkrankung. Die Süddeutsche Zeitung titelte in ihrem Feuilleton-Leitartikel: "Die Welt mit Klang umarmen: Der aufrichtigste, integerste, empathischste Dirigent der Welt ist tot." 

Die CD ist eine Live-Aufnahme aus der Philharmonie im Gasteig vom März 2019, die Konzertatmosphäre ist der Aufnahme anzumerken, es knistert vernehmlich.

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Vickery, Justin - Toccata "Spiritus Vitae"
Orgelschule mit Hand und Fuß - Band 1
Feller, Harald - Beethoven-Variationen für Orgel
Strungk / Mohrhardt
Carl Nielsen - The Organ Works
Lieblingsstücke - Folge 6
Meinhold, Wieland - Mecklenburg-Sequenzen
Arp Schnitger Orgel Neuenfelde Vol. 2
Peter Trom und die Orgelpfeifen-Konferenz
César Franck - L'Organiste (Orgelbearbeitung)
Kay Johannsen - Concerto for organ, strings and percussion
Die Wochenlieder zum EG - Choralvorspiele für Orgel - Band 1

Da am 1. Advent 2018 eine neue Perikopenordnung samt einer neuen Ordnung der Graduallieder in der EKD eingeführt wurde, war es (wieder einmal) notwendig, für diese neue Ordnung - nun mit jeweils zwei Liedern für jeden Sonntag bei verschiedenen Änderungen von Gedenktagen sowie der Epiphaniaszeit -  auch eine neue Choralvorspielsammlung zusammenzustellen. Der Tübinger Stiftskantor Ingo Bredenbach (*1959) hat jetzt den ersten Band mit 88 Vorspielen zu den Wochenliedern von Advent bis Pfingsten herausgegeben, der zweite folgt im Frühsommer 2020.

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Musica Baltica 6
Vickery "Ite, missa est. Deo gratias"
Variations on "Veni Creator Spiritus"

Justin Vickery aus Nottingham stammender britischer Organist, der in Norwegen lebt und arbeitet, legt 6 kurze, nicht sonderlich schwere Variationen über das gregorianische „Veni creator Spiritus“ vor, die sich an französischen Versetten und deren typisch klassischen Reistrierungsvorgaben anlehnen.

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Beethoven-Variationen für Orgel
Vickery - Celtic Suite
Mit Bach durchs Jahr
Sigfrid Karg-Elert - Complete Organ Works Vol. 15
Johann-Ernst-Hähnel-Orgel St. Lukas Krippehna
"Denn Silbermann wird aus dem Werck erkennt"

Die Titel gebende Zeile stammt aus dem Weihegedicht zur Crostauer Orgel (1732, II/20), die der Musik und Literatur liebende damalige Besitzer des Rittergutes Crostau in der Oberlausitz Christian Heinrich Graf von Watzdorff gestiftet hatte. Wie bei den ...

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Splendid Silbermann
Orgelschule mit Hand und Fuß
Magnificat & Nunc dimmittis

Timothy Miller, Jahrgang 1957, studierte am King’s College in Cambridge und wanderte 1990 nach Norwegen aus. In seinen Kompositionen ist viel geistliche Musik vertreten.

Sein Magnificat und Nunc dimittis entstand 2017 für den Stavanger Chathedral Girl’s Choir und wurde im Rhamen eines Evensongs in der Winchester Cathedral uraufgeführt.

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Louis Marchand & Jean-Adam Guilain
Hieronymus Praetorius - Motets in 8, 10, 12, 16 & 20 Parts
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Arp Schnitger

Rechtzeitig zum 300. Todestag Arp Schnitgers am 28. Juli 1719 brachte der Freiburger Musikgeschichtler Konrad Küster, breit bekannt geworden  durch seine Veröffentlichungen zur Orgelkultur in den Marschen und zur Musik zur Lutherzeit, seine Schnitger-Monographie mit dem Untertitel Orgelbauer – Klangarchitekt – Vordenker heraus. Erstaunlich bei der Popularität und Bedeutung Schnitgers ist, dass seit Gustav Focks grundlegender Monographie (Kassel 1974) nur ein bedeutender Bildband zu den erhaltenen Orgeln und Prospekten Schnitgers, herausgegeben von Cornelius H. Edskes und Harald Vogel (Bremen 2009), erschienen ist. Insofern war eine neue Biographie überfällig.

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Praeludien zum Weihnachtskreis
Jacques Boyvin
Dieterich Buxtehude - Triosonaten aus den Uppsala Manuscripten
CD Le Grand Siècle de l’Orgue Liégeois
Brahms - Complete Organ Music
Ernst Ludwig Gerber - Choralvorspiele
Manuel Rodrigues Coelho - Flores de Musica 1
Die Orgeln in Hamburg

Bei diesem Orgelinventar handelt es sich um die „Vollständig überarbeitete, aktualisierte und ergänzte Neuausgabe“ des 1997 von Günther Seggermann herausgegebenen Bandes. Alexander Steinhilber und Hans-Jürgen Wulf haben den Bestand durchgesehen, korrigiert und ergänzt, Konrad Küster schrieb eine umfassende Einführung „Orgelbau und Orgelspiel in Hamburg im Wandel der Jahrhunderte“

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Frescobaldi - Orgel- und Clavierwerke IV
Bach - Dritter Theil der Clavier Übung
Die verwitwete Frau Capellmeisterin Bach

Mit „Studie über die Verteilung des Nachlasses von Johann Sebastian Bach“ ist dieser Band untertitelt, dessen Autor der Gewandhaus-Kontrabassist Dr. Eberhard Spree ist, der damit seine Dissertation vorlegte. Er ging der Frage nach, warum Bach eine „Bergwerksaktie“ besaß und was sie für die Erbteilung bedeutete.

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  Hinter den Kulissen - Die Königin lädt ein

Ein Verlag, dessen Existenz an ein Wunder grenzt und ein wunderliches, wohl einzigartiges Orgelbuch: Jenny Setchell „Hinter den Kulissen – Die Königin lädt ein – Tatsachen und Turbulenzen aus der Orgelwelt“

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Das Mannheimer Wunderwerk

Leider hat die ideologische Sicht der „Orgelbewegung“ spätromantische orchestrale Orgeln geradezu „verteufelt“. (Orgelfabrik…) [...]
Im Aufsatz von C. Ferrulli erfahren wir die ausführliche Historie von Steinmeyers Opus 1.100 aus 1911 in der Christus-Kirche in Mannheim. Diese monumentale Ausnahme- und Prachtorgel erfährt heutzutage wieder ...

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William Byrd - Orgel- und Clavierwerke

Mit seiner Edition von 15 Kompositionen rückt Desmond Hunter den englischen Virginalisten William Byrd (1544 – 1623) wieder einmal ins Rampenlicht. Die 3 Preludes, 5 Fantasien ...

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