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Verkaufsstart für die Konzertsaison 2026/27 der Kreuzkirche Dresden
Der Ticketverkauf für die Kreuzchorkonzerte und das Silvesterorgelkonzert in der Kreuzkirche Dresden für die Konzertsaison 2026-27 beginnt am Montag, dem 15. Juni 2026 um 10.00 Uhr zeitgleich an der Konzertkasse der Kreuzkirche, online und an allen bekannten Vorverkaufskassen.
In der kommenden Spielzeit präsentiert der Dresdner Kreuzchor unter der Leitung von Kreuzkantor Martin Lehmann ein anspruchsvolles Programm mit insgesamt zehn großen Chorkonzerten. Ein Großteil der Aufführungen wird in bewährter Partnerschaft von der Dresdner Philharmonie begleitet. Den Auftakt der neuen Saison bildet am 15. November 2026 das Brahms-Requiem. Die darauffolgenden Wintermonate stehen traditionell im Zeichen von Johann Sebastian Bach. Im Dezember bringt das Ensemble zunächst die Kantaten I–III des Weihnachtsoratoriums zur Aufführung, gefolgt von den traditionellen Weihnachtsliederabenden. Anfang Januar 2027 wird der Zyklus mit den Kantaten IV–VI vollendet. Ein zentraler Programmpunkt ist das jährliche Gedenkkonzert am 6. Februar 2027. Im Gedenken an die Opfer von Krieg, Verfolgung und Zerstörung verbindet die Programmgestaltung Rudolf Mauersbergers ergreifende Eingangsmotette „Wie liegt die Stadt so wüst“ mit Wolfgang Amadeus Mozarts Großer Messe in c-Moll als Hauptwerk. Zum Ausklang der Passionszeit führt der Chor zu Gründonnerstag und Karfreitag Bachs Johannespassion auf.
Bereits im Juli beginnt die neue Konzertsaison mit einem Sommer voller Orgelmusik: Bis zu vier Veranstaltungen pro Woche laden in den Sommermonaten interessierte Besucherinnen und Besucher ein, den monumentalen Klängen der großen Jehmlich-Orgel in verschiedenen Veranstaltungsformaten zu lauschen.
Mittwochs um 20 Uhr erklingen im Rahmen des Dresdner Orgelzyklus’ die Konzerte der Internationalen Dresdner Orgelwochen, die im Wechsel zwischen den drei großen Innenstadtkirchen stattfinden (Dauer: 60 Minuten). Während der sächsischen Sommerferien – vom 4. Juli bis 16. August – ergänzen der kostenfreie Orgelsommer (samstags, 15 Uhr, 45 Minuten) sowie bis zum Advent das kompakte Format Orgel Punkt Drei (dienstags und donnerstags, 15 Uhr, 15 Minuten) das Programm.
Während der Internationalen Dresdner Orgelwochen sind renommierte Organisten wie Domorganist Konstantin Reymaier (Wien/Österreich, 8. Juli), Michał Markuszewski (Warschau/Polen, 29. Juli) und Domorganist Henrik Skærbæk Jespersen (Haderslev/Dänemark), 12. August) an der farbenreichen Jehmlich-Orgel der Kreuzkirche zu hören.
Ein festliches Jahresfinale bildet das Silvesterorgelkonzert um 21.00 Uhr: Das Dresdner Trompeten Consort der Sächsischen Staatskapelle Dresden und Kreuzorganist Holger Gehring präsentieren unter anderem Händels „Feuerwerksmusik“ und Elgars „Pomp and Circumstance“ sowie Werke von Charpentier und Bach. Ergänzt wird das Programm durch eigens arrangierte Kompositionen von Helmut Fuchs, dem Solotrompeter der Staatskapelle.
Anlässlich seines 200. Geburtstags wird der ehemalige Kreuzorganist Gustav Adolf Merkel, der Mitte des 19. Jahrhunderts die Dresdner Kirchenmusik prägte, Ende April mit einer besonderen Veranstaltungsreihe geehrt. Im Rahmen des Orgelzyklus lässt der Kreuzorganist Holger Gehring die Geschichte lebendig werden, indem er ein historisches Konzertprogramm Merkels aus dem Jahr 1863 originalgetreu nachstellt.
Ergänzt wird die Würdigung durch den norwegischen Merkel-Forscher Dr. Halgeir Schiager aus Oslo, der in einem Fachvortrag das Leben des Komponisten beleuchtet und selbst an der Orgel zu hören sein wird. Ein abschließendes Wandelkonzert in Kooperation mit der Kathedrale Dresden greift zudem die enge Verbindung Merkels zur katholischen Hofkirche auf und verbindet so die Wirkungsstätten des Jubilars.
Ab Mitte August beginnt erneut die Reihe der Samstagsvespern, die A-cappella-Gesang, Kantatenaufführungen und Instrumentaldarbietungen vereint. Die Kreuzchorvespern unter der Leitung von Martin Lehmann sowie die Vespern von Holger Gehring, oft in Zusammenarbeit mit der Capella Sanctae Crucis Dresden, bringen Bekanntes und weniger Bekanntes zu Gehör – so z.B. das Oratorio in Festo Michaeli von Adolph Carl Kuntzen am 3. Oktober oder Christoph Graupners Kantate “Süßes Ende aller Schmerzen” am 21. November. Zur beliebten Vesper zu Lichtmess am 30. Januar mit der berührenden Ausbreitung des Friedenslichts von Bethlehem an alle Besucher werden Johann Kuhnaus Magnificat C-Dur und die Kantate „Mein Alter kömmt, ich kann nicht sterben“ erklingen.
Die Sonn- und Festtagsgottesdienste sind Ausdruck gelebter lutherischer Liturgietradition und bleiben zentraler Bestandteil des kirchlichen Lebens an der Kreuzkirche. Mit ihrem feierlichen Ablauf und unter der Verwendung traditioneller Gewänder sind sie in dieser Form nur noch an wenigen Orten erlebbar und verbinden theologische Tiefe mit stets anspruchsvoller musikalischer Ausgestaltung. |
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10.06.2026, Pressemitteilung Kreuzkirche Dresden |
weiterführende Links:
Die Orgel der Kreuzkirche Dresden |
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